26. Januar 2016

Verwaltung ignoriert kleinere Flächen
LINKE stellt Änderungsantrag – Dezentrale und kleinere Flüchtlingsunterbringung

Foto: Q.pictures/pixelio.de

Die Vorschläge der Verwaltung für die Unterbringung von Flüchtlingen weisen in die falsche Richtung, denn in der morgigen Ratsvorlage werden nur Unterkünfte von mehr als 200 Personen bis hin zu Massenunterkünften von 800 Plätzen vorgeschlagen. Deshalb stellt die Ratsfraktion DIE LINKE einen Änderungsantrag. 

„Leider ignoriert die Verwaltung die kleineren Flächen, auf denen weniger als 200 Menschen untergebracht werden können“, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke. „Wir möchten wissen, mit wie vielen Flüchtlingen die von der Verwaltung als ,zu klein‘ bewerteten Flächen konkret belegt werden können. Außerdem sollen auch die Vorschläge des Runden Umwelttisches (RUTE) geprüft werden.“

Die Ratsfraktion DIE LINKE möchte auch erreichen, dass der ehemalige Sportplatz Volkswald in Werden genutzt wird, wie auch insgesamt die kleineren Flächen im Stadtgebiet. Das mag zwar teurer sein, aber Investitionen in menschenwürdigere, dezentrale und kleinere Einheiten sind Investitionen in den sozialen Frieden – sowohl unter den Bewohnerinnen und Bewohnern der Unterkünfte als auch in der Nachbarschaft. Dieser darf nicht aufs Spiel gesetzt werden.