20. Dezember 2011 Linksfraktion-Essen

Nichts Neues im Norden?

Eine Fata Morgana weckt falsche Hoffnung und leitet in die Irre. Die Realisierung des über 100 Millionen Euro teuren Bauwerks ist fraglich, wie die Skepsis auch aus Düsseldorf zeigt. Eine reale Konsequenz hat das Gerede von dem zusätzlichen Autobahntunnel aber schon jetzt: Der Druck auf Essen zur Durchstreckung wächst. Beginnen würde der Bau aber nicht in Gladbeck, sondern in Essen-Karnap. Dort würde mit dem ersten Bauabschnitt zunächst zusätzlicher Verkehr auf die ohnehin überlastete Gladbecker Straße gezogen. Ob die übrigen teureren Teilstücke dann auch gebaut werden, bleibt fraglich.

 

Dabei hält DIE LINKE Ratsfraktion den Ausbau der A 52 zur Transitautobahn unabhängig von Tunnellösungen weiterhin für grundsätzlich falsch.

 

 

Fraktionsvorsitzender Hans Peter Leymann-Kurtz: „Es gibt in Essen weder im Rat noch in der Bevölkerung eine Mehrheit für die A 52 Durchstreckung. Man sollte den Willen der Bürger einfach mal zur Kenntnis nehmen, statt immer neue Hintertürchen zu suchen. Der Antrag der Linken für eine Grundsatzentscheidung gegen die A 52 Durchstreckung wurde im Oktober vom Rat als Prüfauftrag an die Verwaltung gegeben. Wir werden auf einen Beschluss drängen, sobald das ‚Prüfergebnis‘ da ist.“

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung

 

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