



Am kommenden Dienstag wird der Sozialausschuss über die Einführung eines Sozialpasses beraten. In dem Sozialpass sollen die bereits bestehenden Ermäßigungen (für die Benutzung städtischer Einrichtungen) dargestellt, zusammengefasst und damit den BenutzerInnen transparent gemacht werden.
Gabriele Giesecke, Mitglied im Sozialausschuss / stellvertretende Fraktionsvorsitzende: „Zwar gibt es eine ganze Reihe von Vergünstigungen für Menschen mit geringem Einkommen, doch sind diese den Berechtigten oft leider nicht bekannt. Dem können wir durch die Einführung eines Sozialpasses Abhilfe schaffen. Mit der Einführung des Sozialtickets können wir jetzt auch ohne großen zusätzlichen Verwaltungsaufwand den Kreis der Sozialpassberechtigten definieren. Unsere Fraktion geht insofern davon aus, dass die Beratungen im Sozialausschuss positiv - im Interesse der Menschen mit geringem Einkommen - verlaufen werden.“
Zahlreiche mit Essen vergleichbare Großstädte haben teils seit vielen Jahren vergleichbare Angebote (München-Pass, Köln-Pass etc.) für finanzielle ärmere Menschen. Diese Angebote werden in aller Regel gut angenommen - ganz im Sinne einer verbesserten Teilhabe. Neben der Zusammenfassung derzeit bestehender Ermäßigungen soll künftig auch das Angebot zusätzlicher Preisnachlässe in städtischen Einrichtungen geprüft werden.
Im Rahmen einer Straßenbefragung der Stadtteilgruppen West und Innenstadt der Linken zu Nikolaus (mit rund 250 befragten Personen), wurde vielfach der Wunsch nach der Einführung eines Sozialpasses geäußert.
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