16. Dezember 2011 Linksfraktion-Essen

LINKE kritisiert Wolff-Ausstieg

Die Ratsfraktion DIE LINKE kritisiert den in dieser Form fragwürdigen Ausstieg der Wolff-Gruppe aus der Entwicklung des Kreuzeskirchviertels. Die Wolff-Gruppe hat bislang in und an der Stadt Essen gutes Geld verdient. Durch das kurzfristige Abspringen der Wolff-Gruppe muss die bislang breite und intensive Kooperation in Frage gestellt werden.

 

Fraktionsvorsitzender Hans Peter Leymann-Kurtz: „Dem fragwürdigen Abspringen von Wolff ging in den Ratsgremien ein Stakkato an kurzfristigen „Nachbesserungen“ im Interesse der Wolff-Gruppe voraus. Offenbar wurde bei der Stadt, insbesondere durch die städtische Tochter GVE, in der Vergangenheit zu stark auf diesen einen Projektentwickler gesetzt. Rächt sich nun das anhaltende Hofieren der „Lichtgestalt“ Wolff?“

 

Hinsichtlich der Entwicklung des Kreuzeskirchviertels ist es aus Sicht der Ratsfraktion DIE LINKE unstrittig, dass Handlungsbedarf besteht. Insofern ist hier zu prüfen, inwieweit zunächst der Allbau vorangehen kann.

 

Ratsherr Wolfgang Freye, Mitglied im Planungsausschuss: „Die Entwicklung des Kreuzeskirchviertels darf nun nicht am Ausstieg der Wolff-Gruppe scheitern. Es ist bedauerlich, dass dieses Projekt, bei dem fraglos nicht die sonst üblichen Renditen realisierbar sind, Herrn Wolff scheinbar nicht sonderlich am Herzen liegt. Dieses Vorgehen der Wolff-Gruppe kann keine Empfehlung für zukünftige Kooperationen sein. Stadt und Allbau dürfen sich nicht weiter verprellen lassen.“

 

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung

 

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