



Im Rahmen der Strukturveränderung "Weiterentwicklung Offener Ganztag" sollen an den früheren A‑Schulen sukzessive die Vollzeitstellen zugunsten der früheren C-Schulen abgebaut werden, bis in der Regel lediglich eine sozialpädagogische Vollzeitkraft am Standort verbleibt. (Ausnahme: Ferienstandorte).
Ratsfrau Janina Herff, für DIE LINKE. im Schul- und Jugendhilfeausschuss: „Mit der Neuordnung des Offenen Ganztages wurde die Nivellierung des Angebotes aller Grundschulen auf unzureichendem Niveau beschlossen. Die Mittel für jede Schule liegen nach dem aktuellen Konzept noch unter dem Niveau der alten ‚B-Schulen‘. Damit können wir uns nicht abfinden!“
Laut Ergebnis der OGS-Umfrage 2008/2009 bewerteten 82% der sog. B-Schulen die Ausstattung mit 2 Vollzeitkräften für die 1. und 3. Gruppe als ausreichend. Dies sollte bei der "Weiterentwicklung offener Ganztag" berücksichtigt werden.
Die Landesmittel für den Offenen Ganztag wurden um 115 Euro auf 395 Euro pro Kind, bei den Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf um 230 Euro auf 1.890 Euro pro Kind angehoben.
Kommunale Mittel zur Qualitätssicherung des Offenen Ganztages werden zur Zeit in Essen nicht eingesetzt.
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