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Beispielbild Kinder-Bauwagen

Bauwagen Tiegelino erhalten

Das niederschwellige Kinderprojekt Tiegelino der Caritas sollte auch nach Auslaufen der EU-Fördermittel mit städtischer Unterstützung weitergeführt werden. Schließlich ist die Förderung von Ferienfreizeiten und außerschulischen Angeboten eine von drei Säulen der  Post-Corona-Strategie der Stadt Essen. Dazu Ratsherr Shoan Vaisi, für DIE LINKE im Jugendhilfeausschuss:

„Für eine erfolgreiche Post-Corona-Strategie ist gerade auch der Erhalt und der Ausbau niederschwelliger Angebote für die Kinder und Jugendlichen wichtig, die sonst nicht über die Jugendhäuser und andere Angebote erreicht werden. Es sind oft die Kinder und Jugendlichen, die eine Unterstützung am nötigsten haben. Auch wenn es kein städtisches Projekt ist, sehen wir die Verwaltung in der Pflicht, an einer Lösung für die Weiterführung des Kinderprojektes Tiegelino mit dem bisherigen Trägern mitzuwirken.“

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE wäre es angesichts des massiven Personalmangels im sozialen Bereich geradezu absurd, befristete Arbeitsverträge auslaufen zu lassen. Sie fordert deshalb eine Weiterbeschäftigung aller Kräfte in anderen Bereichen, möglicherweise auch eine Übernahme durch die Stadt. Außerdem erwartet DIE LINKE mehr Konstanz bei den vielen befristeten Projekten.

„Gute Projekte laufen aus und andere werden neu aufgebaut. Das ist oft sinnlose Ressourcenverschwendung. Deshalb sollte bei jedem befristeten Projekt spätestens zur Halbzeit darüber nachgedacht werden, wie diese verstetigt werden können. Dazu werden wir im nächsten Jugendhilfeausschuss im neuen Jahr eine Anfrage stellen, wie die Stadt das gemeinsam mit den Trägern erreichen kann. Schließlich ist das Kinderprojekt Tiegelino wahrscheinlich nur ein Beispiel von mehreren Projekten, die im Rahmen der Integrierten Stadtentwicklungskonzepte über EU-Förderung möglich waren und nun wegen fehlender Anschlussförderung den Bach runter gehen“, so Shoan Vaisi abschließend.