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„Bussi“ beenden - ÖPNV ausbauen

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE sollte die Stadt Essen nicht einspringen, wenn Ende Februar die finanzielle Förderung durch den Bund für die Sammeltaxis „Bussi“ ausläuft. Das bisherige Konzept ist eher eines für die "Partymeile" Rü, mit seinen hohen Preisen nicht für alle Kund:innennutzbar und eine Konkurrenz für die Essener Taxifahrer:innen. Dazu die Fraktionsvorsitzende Theresa Herzog:

„Die Taktzeiten von Bus und Bahn müssen insbesondere morgens und abends erhöht werden. Außerdem sollten die Linien der Nachtexpresse ausgebaut werden. Dafür wären die 650.000 Euro besser angelegt. So hätten alle Kund:innen der Ruhrbahn etwas davon. Der ,Bussi‘ wird nur in Stadtteilen angeboten, in denen die Dichte des Nahverkehrs sowieso besser ist. Stadtteile mit einem schlechten Angebot profitieren davon nicht.“

Die Ratsfraktion DIE LINKE sieht es zudem kritisch, dass mit dem Bussieinsatz am Wochenende in den umsatzstärksten Zeiten für die Taxis „gefischt“ wird. „Die Ruhrbahn sollte mit dem Taxigewerbe ein Konzept entwickeln, wie eine sinnvolle Ergänzung des ÖPNV durch Taxis nach vorne gebracht werden kann, insbesondere in den Nachtzeiten am Wochenende“, so Theresa Herzog abschließend.