Empfangsalternativen bei den JobCentern 

In der Sitzung des Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Integration am 21.03.23 gab es einen Bericht zur Situation beim JobCenter. In diesem Bericht wurde die Situation bei den Empfangsbereichen als unhaltbar beschrieben und über die Umsetzung von Alternativen zu der alten Situation berichtet, wie z.B. die direkte telefonische Erreichbarkeit der Leistungssachbearbeiter:innen und die Onlineterminierung. Vor diesem Hintergrund bittet die Ratsfraktion DIE LINKE um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Sind diese neuen Kontaktwege für die Kundinnen und Kunden des JobCenters ähnlich niedrigschwellig erreichbar wie die Empfangsbereiche?
  2. Wie kann eine effektive Erreichbarkeit der Leistungssachbearbeiter:innen erreicht werden, inkl. der Möglichkeit Telefonate auch entgegen zu nehmen? Wie kann die gleiche Kundenfrequenz und Beratungsdichte erreicht werden, wenn die Leistungssachbearbeiter:innen sowohl Telefondienst als auch Kontaktdienst durchführen?
  3. Ist der dritte "neue" Zugangsweg (Online-Anträge) für die große Mehrheit der Leistungsberechtigten effektiv nutzbar angesichts des technisch anspruchsvollen Verfahrens mit Registrierung, der Identifikation mittels elektronischem Personalausweis, etc.?