Schulen müssen sicher bleiben

Mit großer Betroffenheit und Entsetzen hat Die Linke im Rat vom Messerangriff auf eine Lehrerin am Berufskolleg im Bildungspark erfahren. Heike Kretscher, Sprecherin der linken Ratsgruppe, erklärt dazu:

„Unser Mitgefühl gilt der schwer verletzten Lehrerin, der wir eine schnelle und vollständige Genesung wünschen. Unsere Gedanken sind ebenso bei ihrer Familie wie bei den Schülerinnen, Schülern und dem Kollegium, die diese niederträchtige Tat miterleben mussten. Wir hoffen, dass allen Betroffenen durch psychologische Begleitung die Möglichkeit gegeben wird, das Erlebte zu verarbeiten.“

Die Linke im Rat hält es für dringend notwendig, nach einer umfassenden Aufklärung der Hintergründe und Motive der Tat Konsequenzen für die präventive Arbeit an den Schulen zu ziehen. Auch wenn Einzeltaten nie völlig ausgeschlossen werden können, ist es umso wichtiger, alles Erforderliche zu tun, damit Schulen sichere Orte des Lernens und Arbeitens bleiben. Dazu Heike Kretschmer weiter:

„Es ist notwendig, sich im Schulalltag, aber auch auf städtischer Ebene den Ursachen solcher Taten zu stellen. Dazu gehören klare präventive Konzepte, Aufklärung sowie eine Stärkung der Schulsozialarbeit. Schülerinnen und Schüler brauchen verlässliche Ansprechpartner*innen, die sich ihren Fragen und Sorgen widmen können. Aktionsmus hilft jetzt auch nicht weiter. Ein ,Einmauern‘ von Schulen ist keine Lösung.“

Darüber hinaus verweist Die Linke im Rat auf den bestehenden Austausch zwischen Schulen, Verwaltung und der Polizei zur Verbesserung der Sicherheit. „Wir erwarten, dass die Verwaltung im Schulausschuss berichtet, welche Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der betroffenen Schule nach dieser schrecklichen Tat unternommen wurden bzw. noch werden.“, so Heike Kretschmer abschließend.