Verwaltungs- und Personalaufwand Bezahlkarte

Fast 150 nordrhein-westfälische Kommunen lehnen die Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete u.a. wegen des zusätzlichen Verwaltungs- und Personalaufwands ab. Unter anderem hat die Stadt Marl den Mehraufwand mit etwa 0,5 Stunden pro Anspruchsberechtigtem und Monat berechnet. Die Stadt Brühl erwartet mindestens eine Verdoppelung des Aufwandes in der Sachbearbeitung. Laut einer landesweiten Hochrechnung des Flüchtlingsrates NRW könnte die flächendeckende Einführung der Bezahlkarte für die Kommunen in NRW einen Zusatzbedarf von rund 231 Vollzeitstellen und geschätzte jährliche Mehrkosten von etwa 23 Millionen Euro bedeuten.

Mit wie vielen zusätzlichen Vollzeitstellen und welchen jährlichen Mehrkosten rechnet die Stadtverwaltung Essen bei der Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete und welche Konzepte und Maßnahmen sind geplant, um den erhöhten Verwaltungs- und Personalaufwand aufzufangen?