Zum Hauptinhalt springen

Ratsherr Daniel Kerekeš

Daniel Kerekeš, Fraktionsvorsitzender, blauer Anzug, verschränkte Arme, breites lachen.

Liebe Essener:innen,

unsere Stadt steckt voller Kreativität, Energie und Leidenschaft, die wir nutzen wollen! Nach Jahrzehnten provinzieller Sparpolitik will die Stadt endlich echte Veränderung. Nach einer Stadt, die nicht Konzepten des vergangenen Jahrhunderts nachhängt, sondern Konzepte für die soziale, ökologische und inklusive Stadt von Morgen entwickelt.

Für mehr Klimagerechtigkeit, mehr Jobs, mehr bezahlbare Wohnungen, für mehr Grün, mehr Fahrradwege, mehr Busse und Bahnen, für mehr Schulen und Kitas. Für mehr Lebensqualität!

Doch das klappt nur, wenn Druck auf die etablierten Strukturen ausgeübt wird und wir alle gemeinsam kämpfen, gegen Fluglärm, gegen die Schließung von Krankenhäusern, gegen Rassismus.

Wir setzen uns alle gemeinsam ein für den Erhalt von Grünflächen in unseren Stadtteilen, für sichere Häfen, für ausreichende Kitaplätze und Gesamtschulen und für mehr Selbstbestimmung und Freiräume. Eine andere Politik wird nicht allein im Parlament erreicht werden, sie braucht Druck. Druck aus der Gesellschaft, aus Gewerkschaften und sozialen Bewegungen, aus Sozialverbänden. Druck von unten und Druck von der Straße. DIE LINKE. Essen ist Teil und Verbündete, wenn es darum geht, diesen Druck aufzubauen. Und wir wollen ihn im Parlament in gesellschaftliche Veränderung übersetzen.

Transparenz

Auch als Ratsmitglied ist es mir wichtig volle Transparenz über meine Bezüge herzustellen. Darum Liste ich hier meine Bezüge auf sowie die Organisationen, an die ich regelmäßig Spende. Als Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Rat der Stadt Essen, erhalte ich im Monat:

1.748,10 Euro (Brutto) Aufwandsentschädigung pro Monat als Fraktionsvorsitzender
79,21 Euro Fahrtkosten für mein Ratsmandat pro Monat
1.000 Euro (Brutto) pro Jahr als Grundvergütung für mein Messe Essen Aufsichtsratsmandat.

Hinzu erhalte ich 21,20 Euro pro Sitzung (sogenanntes Sitzungsgeld) von Ausschüssen, des Rats, der Fraktion und Arbeitskreisen sowie 145,84 Euro pro Sitzung im VRR-Parlament und 100 Euro pro Sitzung im Aufsichtsrat der Messe Essen.

Ich spende monatlich an Folgende Organisationen:

Monatlich
Mind. 875 Euro Mandatsträgerbeitrag an DIE LINKE. Essen, im Schnitt eher 1.040 Euro (auf diese Summe kommen 50% jedes Sitzungsgelds, 50% des Sitzungsgelds des VRR geht an DIE LINKE NRW)
35 Euro Mitgliedsbeitrag an DIE LINKE.
5 Euro Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist:innen
7,50 Euro Rote Hilfe e.V.
40 Euro Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft

Jährlich
68 Euro Familienmitgliedschaft Allgemeiner Deutscher Fahrradclub
46 Euro Anteil der Familienmitgliedschaft Naturfreunde 
12 Euro FK Roter Stern Belgrad e.V.

Darüber hinaus spende ich Einzelbeträge an verschiedene Projekte und Initiativen.

Die Folgenden Ziele hatte ich als Oberbürgermeisterkandidat aufgestellt, doch sie gelten natürlich auch weiter als Leitprinzipien meiner Arbeit im Stadtrat.

Der Allbau soll keine Gelder mehr an die Stadt abführen, sondern mehr Wohnungen bauen, die sich alle Essener*innen leisten können. Dies soll nicht durch das Zubauen grüner Flächen geschehen, sondern durch Sanierung, Innenentwicklung und die Umwidmung bereits versiegelter Flächen. Weitere Partner*innen sind beim Wohnungsbau in erster Linie die Essener Wohngenossenschaften.

Seit vielen Jahren ist bekannt, dass es in Essen zu wenige Kitaplätze gibt. Viel zu spät haben der amtierende Oberbürgermeister und die Große Koalition reagiert. Was wir brauchen, ist eine Offensive beim Ausbau, die nicht an Eltern, Tageseltern und Kita-Mitarbeiter*innen vorbei geplant werden darf. Am Ende meiner Amtszeit soll es keinen Kitaplatz-Mangel mehr geben.

Neue Straßenbahnlinien, neue Buslinien, neue Fahrradstrecken. Essens Politiker*innen haben diese Stadt zu lange wie eine Provinzstadt behandelt. Dabei müssen wir mutig vorweg gehen. Das bedeutet konkret die Anschaffung von Wasserstoffbussen, den Ausbau von Straßenbahnlinien und den massiven Ausbau des Fahrradnetzes, mindestens nach den Vorgaben des Essener Radentscheids! Außerdem brauchen wir attraktive und sichere Fußwege!

Die Stadtwerke sollen zu einem großen Solarenergie-Player werden. Um das zu schaffen, muss die Stadt die eigenen Dächer mit Solaranlagen ausrüsten und neues Personal anstellen, um in Kooperation mit Wohnungseigentümer*innen und Genossenschaften Mieter*innenstrom bzw. Bürger*innenstromprojekte zu starten.

Durch den Bau von neuen Wohnungen, die Ausweitung des Nahverkehrs, den Ausbau von Fahrradstrecken sowie den Ausbau der Solarenergie können viele neue Jobs in Essen entstehen. Dafür wollen wir eine Ausbildungs- und Umschulungsoffensive starten!

In allen Innenstadtbereichen und auf Straßen, die keine Ausfallstraßen sind, soll in Essen in Zukunft Tempo 30 gelten. Einfach und günstig umzusetzen, gut für die Ohren und senkt die Unfallgefahr.

Cannabis muss legalisiert werden. Weil wir dies als Stadt jedoch nicht können, sollten wir uns für ein Modellprojekt bewerben. Für einen sicheren und entspannten Umgang mit Cannabis.

Die Klimakrise zeigt: Wir müssen verstärkt regional anbauen. Gerade der Essener Süden bietet viel Raum für eine biologische Landwirtschaft. Darum werde ich dafür kämpfen, dass Flächen in genossenschaftlicher oder öffentlicher Hand für pestizidfreien Biolandbau zur Verfügung stehen. In diesem Zusammenhang unterstütze ich die Gründung neuer Betriebe.

Als Oberbürgermeister werde ich dafür sorgen, dass die Mitgliedschaft bei „Mayors for peace“ kein bloßes Lippenbekenntnis bleibt und die NATO endlich aus der Messe fliegt!

Essen ist bunt. Essen ist vielfältig. Wir sollten unsere Stadt zu einem sicheren Hafen erklären und alle Organisationen unterstützen, die sich gegen das Sterben auf dem Mittelmeer einsetzen.

Die Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) muss weg! Kein Mensch ist illegal! Solidarität mit den Geflüchteten!

Auch während der Coronakrise sind Mitarbeitende der ZAB vielen Essener*innen durch ruppiges und respektloses Verhalten negativ aufgefallen.

Als Oberbürgermeister werde ich einmal im Monat zu einer Bürger*innensitzung einladen. Dort sollen alle Essener*innen die Möglichkeit erhalten, zu den Themen zu sprechen, die für sie wichtig sind.

Die diskutierten Punkte sollen konkrete Auswirkungen auf das politische Handeln unserer Stadt haben und dabei soll es nicht bleiben: Wichtige Entscheidungen sollen nicht mehr alleine von 82 Stadtratsmitgliedern entschieden werden, sondern regelmäßig in Bürgerentscheiden.

Außerdem möchte ich das Erfurter Modell weiterentwickeln.

In allen Stadtteilen soll es ein „Gesundheitszentrum“ geben. Dort werden Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen, Fachärzt*innen und weitere Berufe gemeinsam die Möglichkeit haben, die Gesundheitsversorgung demokratischer und freier zu gestalten. Vorbild ist das Gesundheitskollektiv Berlin.

Als Oberbürgermeister werde ich das Nazi-Problem, das in einigen Essener Stadtteilen existiert, ernst nehmen und die engagierte Stadtgesellschaft stärken. Eine weitere Normalisierung der selbst ernannten Bürgerwehren muss verhindert werden!

Einen Teil können wir durch den Verkauf der RWE-Aktien finanzieren. Andere Punkte sorgen langfristig auch für ein Plus in der Stadtkasse, wie zum Beispiel der Ausbau der Stadtwerke zum Solarriesen oder der Bau neuer Wohnungen. Einen Teil können wir durch Umlagen erzielen und zusätzlich müssen Bund und Land aufgefordert werden, endlich einen Altschuldenschnitt durchzuführen!

Ich wurde '87 als Sohn zweier jugoslawischer GastabreiterInnen in Solingen geboren und machte dort mein Abitur an der Friedrich-Albert-Lange Schule. Danach studierte ich u.A. Politikwissenschaften, Geschichte und Religionswissenschaften an der Universität Bochum sowie Duisburg-Essen. Seit 2008 lebe ich im Ruhrgebiet und seit 2015 in Essen, genauer in der Fronx. Ich bin verheiratet und eine Katze besitzt mich. In der LINKEN bin ich seit 2011 aktiv. Grund für meinen Eintritt war meine Leidenschaft für politische Debatten und die Friedenspositionen der Partei im Kosovokrieg 1999. Seither war ich u.A. Landes- und Bundessprecher der Linksjugend sowie Kreissprecher der LINKEN in Essen. Seit September 2020 sitze ich im Stadtrat hier bei uns in Essen. Beruflich war ich lange Zeit Teilzeitbeschäftigter im Einzelhandel u.A. im Rossmann, Saturn und Media Markt sowie Aushilfe im Museum Folkwang. Von 2013 bis 2021 arbeitete ich für den Bundestagsabgeordneten Niema Movassat.

Daniel findet ihr auf...

Facebook
Twitter
Youtube
Instagram
Podcast

Daniels Reden


Daniel Kerekeš: Finanzielle Sportförderung in Essen

Zuerst einmal einen besonderer Dank an die Sport-und Bäderbetriebe und den ESPO, die doch noch einen Weg gefunden haben, den Pro-Kopf-Betrag zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit von 7,50 Euro/Jahr auf 10,00 Euro/Jahr, zu erhöhen, nach dem unser Antrag im Sportausschuss von CDU und Grüne und zuvor unsere Haushaltsanträge zur Sportförderung… Weiterlesen


Daniel Kerekeš: Mietpreisentwicklung und geförderter Wohnungsbau

Überall in Deutschland explodieren die Mieten, so leider auch in Essen. Im aktuell gültigen Mietspiegel von 2020 können wir für Essen nachlesen, dass die Mieten seit 2016 um circa 10 Prozent gestiegen sind.  10 Prozent mag sich vielleicht für einige in diesem Raum nicht nach viel anhören, doch für die Alleinerziehende und eventuell sogar… Weiterlesen


Daniel Kerekeš: Übertragung der Bezirksvertretungen per Livestream

Ich möchte zu Beginn ganz besonders all Jene grüßen, die im Stream live dabei sind, denn um euch und um die Internetübertragungen geht es hier: Genauer um eine mögliche Liveübertragung aus den Bezirksvertretungen. Denn die Teilnahme von immer mehr Menschen an den Sitzungen zur Bezirksvertretung, vor allem zur Fragestunde, zeigt ein gestiegenes… Weiterlesen