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Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

A 52-Ausbau keine Lösung der Verkehrsprobleme

Die Ratsfraktion DIE LINKE sieht sich durch die aktuelle Berichterstattung in Ihrer Kritik an dem Ausbau der A 52 bestätigt. Der Ausbau zwischen dem Kreuz Essen-Nord und Gladbeck würde das Verkehrsaufkommen von jetzt 40.000 auf 58.300 Fahrzeuge täglich erhöhen und damit immerhin noch um 8.300 Fahrzeuge mehr als ohne einen Ausbau prognostiziert wird. Vor allem Güterver-kehre werden „angezogen“.

„Der weitere Ausbau der A 52 kann aber keine Lösung sein, weil alle bekannten Verkehrsprognosen davon ausgehen, dass eine durchgängige A 52 weitere zusätzliche überregionale Verkehre, ins-besondere Güterverkehre anziehen würde", so Ratsmitglied Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss.„Damit würden sich die Probleme mit Lärm- und vor allem Schadstoffbelastungen verstärken. Stattdessen sind Konzepte zur Verringerung des innerstädtischen Güterverkehrs notwendig, wie z.B. die Einrichtung von gemeinsamen Verteilerzentren. Von dort könnten die Waren der verschiedenen Anbieter wie amazon, ups, Deutsche Post etc. gezielt und fahrtensparend verteilt werden, ohne dass jeder Anbieter mit einem eigenen Lieferwagen unterwegs ist.“

Die Ratsfraktion DIE LINKE hat den Ausbau der A52 durch Essen immer abgelehnt, ebenso den Ausbau durch Gladbeck und Bottrop.

„Zu viel Staus durch zu viel Autoverkehr lassen sich nicht mit noch mehr Straßen und Autobahnen bekämpfen, sondern nur mit einer Stärkung anderer Mobilitätsformen wie dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und des Radverkehrs,“ so Wolfgang Freye abschließend.