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Foto: Gerd Altmann / Pixabay.com

Abbiegezwang RÜ: Heute hü morgen hott

Für die Ratsfraktion DIE LINKE ist es nur folgerichtig, dass die Deutsche Umwelthilfe den Vergleich mit der Stadt zur Vermeidung von Dieselfahrverboten in Frage stellt, sollten die geplanten Abbiegezwänge auf der Rüttenscheider Straße nicht eingeführt werden. Die Stadt hatte die Abbiegezwänge erst selber vorgeschlagen. Oberbürgermeister Thomas Kufen ist aber dann vor dem massiven Druck der Einzelhändler und Gastronomen eingeknickt. 

„Der Oberbürgermeister sollte jetzt schleunigst den Schlingerkurs der Verwaltung beenden und den Abbiegezwang zur Entscheidung vorlegen“, so Ratsherr Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Es darf nicht sein, dass der Vergleich mit der Umwelthilfe leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird und eine wichtige Maßnahme für die Verkehrssicherheit einfach ausgesetzt wird. Die Verwaltung hat selber berechnet, dass mit Abbiegezwang der Autoverkehr auf der Rü um mindestens 25 Prozent gesenkt werden kann.“

Das ist nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE auch dringend notwendig, denn allein auf der Rüttenscheider Straße sind in zwei Jahren sieben Fußgänger und drei Radfahrer zum Teil schwer verletzt worden. „Die Deutsche Umwelthilfe weist in ihrem Schreiben zurecht darauf hin, dass auch eine Einbahnstraßenregelung dazu führen würde, den Autoverkehr auf der Rü zu verringern. Das sehen wir auch so“, so Wolfgang Freye abschließend.