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Äbtissinsteig: Später Erfolg besser als keiner …

Die Ratsfraktion DIE LINKE begrüßt den Sinneswandel der großen Koalition aus SPD und CDU, die jetzt doch den Erhalt des ehemaligen Schulgebäudes auf dem Grundstück Äbtissinsteig will. Ein entsprechender Antrag hat der Planungsausschuss gestern nur gegen die Stimmen der EBB-Fraktion beschlossen.

 Allerdings ist viel Zeit vertan worden, außerdem könnten die Teilnehmer des jetzigen Bieterverfahrens möglicherweise Schadensersatzansprüche geltend machen. Vor knapp einem Jahr hatte die GroKo einen inhaltlich entsprechenden Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE abgelehnt.
„Wir sind hocherfreut darüber, dass das bürgerschaftliche Engagement nun doch noch zu einem Erfolg geführt hat und das Atelierhaus als eines der älteren Gebäude in Steele erhalten bleibt,“ so Ratsherr Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Gut, dass die Initiativen nicht aufgegeben haben! Trotzdem: Das hätte die GroKo schneller und einfacher haben können, wenn Sie unserem Antrag zugestimmt hätte. Der Stopp des Bieterverfahrens kann für die Stadt teuer werden. Aber besser eine späte Korrektur der Entscheidung, als den Fehler fortzuführen.“
Die Ratsfraktion DIE LINKE hat im Mai 2017 den Antrag gestellt, dass das Grundstück nur an einen Investor veräußert wird, der das darauf befindliche Gebäude erhält, saniert und dort eine kulturelle bzw. pädagogische Nutzung anbietet.
„Uns kommt es entgegen, dass auf dem Gelände jetzt auch eine Kita errichtet werden soll, und nicht nur sozialer Wohnungsbau. Beides kann der Stadtteil gut gebrauchen,“ so Jürgen Zierus, für DIE LINKE in der BV VII. „Außerdem sollte weiterhin die Flüchtlingshilfe im Äbtissinsteig bleiben können. Dafür werden wir uns einsetzen.“