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Foto: Berggeist007 / pixelio.de

Aktive Stadtentwicklung auch am Kanal

Die Ratsfraktion DIE LINKE hält den Vorschlag der Stadtverwaltung zur Regelung eines Vorkaufsrechts im Eltingviertel, über den der Rat heute beschließen soll, für die Entwicklung des Quartiers für sinnvoll. Sie begrüßt auch die Ankündigung der Großen Koalition aus SPD und CDU (GroKo), die im Haushalt mehr Geld für Stadtentwicklung zur Verfügung stellen will, damit die Verwaltung hier aktiver werden kann.

 

„Endlich wird die GroKo auch bei der in Altenessen geplanten Marina wach“, so Ratsherr Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Denn erstmals hat sie zugestanden, dass es die Marine nicht geben wird – denn ,Wohnen am Wasser‘ ohne Sporthafen hat mit den alten Plänen nicht mehr viel zu tun. Wir haben schon lange dafür plädiert, die Planungen auf die Realität ,abzuspecken‘. Wenn die Stadt selbst oder der Allbau dafür die Federführung übernehmen würden, wäre das aus unserer Sicht gut. Dabei sollten vor allem Wohnungen in mittleren Preislagen gebaut werden mit einem Anteil von Sozialwohnungen. Ohne die Durchhalteparolen der GroKo für das ursprünglich geplante und umstrittene Luxus-Projekt könnten am Kanal schon lange die ersten Häuser stehen.“

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE darf in Altenessen auch die Naherholung für die Bewohner der naheliegenden Stadtteile nicht zu kurz kommen. Die Verwaltung hat sich mit dem „Aus“ für den alten B-Plan bereits im Sommer von den hochtrabenden Marinaplänen verabschiedet.

„Bei einer neuen Planung sollten auch die Bewohner/innen der umliegenden Stadtteile mitgenommen werden“, so Wolfgang Freye abschließend. „Wir halten unsere Forderung aufrecht, dass der von der Verwaltung für die Erarbeitung des neuen B-Plans vorgeschlagene Workshop nicht nur aus den Vertretern von Politik, Verwaltung und Wirtschaftsförderung bestehen soll. Vielmehr sollte eine geeignete, breite Form der Bürgerbeteiligung bereits zu Beginn des Planungsprozesses vorgesehen werden.“