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Anbindung des Quartiers 51 an den Nahverkehr

Die Fraktion DIE LINKE beantragt, der Rat der Stadt möge beschliessen:

Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, wie eine Anbindung des Quartiers 51 an den schienengebundenen Nahverkehr bereits vor dem Erstbezug durch die neuen Anwohner zu erreichen ist und nicht erst nach der Fertigstellung der Bahnhofstangente.

Dabei soll auch eine mögliche Umsetzung der Vorschläge des Fahrgastverbandes Pro Bahn geprüft werden.

Begründung:

Mit dem Quartier 51 bietet sich die Chance, einen neuen Stadtteil mit wenig motorisiertem Individualverkehr zu errichten. Dazu muss von Anfang an eine gute Anbindung an den schienengebundenen ÖPNV geschaffen werden, bevor die neuen Bewohner/innen zur Nutzung des Autos gezwungen werden.

Da es sich um ein Neubaugebiet handelt, ist es möglich und sinnvoll, mit dem erforderlichen Straßenneubau die Schienen direkt mit zu verlegen. Die Vorschläge von Pro Bahn sehen u.a. vor, dass

-  im Bebauungsplan eine zusätzliche Trasse von der Kreuzung Helenen-/Pferdebahnstraße in das neue Stadtviertel vorgesehen wird, die auch in den nördlichen Teil bis IKEA verlängert werden kann;

- die Straßenbahnlinie zwischen Helenenstraße und Bergeborbeck kurzfristig über die neue Trasse und die Zollstraße verschwenkt wird;

- diese Trasse von der Haltestelle Helenenstraße aus als Ringlinie in das neue Stadtviertel bis IKEA durchgebunden wird.

Auch die Firma IKEA hat angekündigt, dass sie zu ihrem Umzug ins Quartier 51 eine gute Anbindung an den Nahverkehr braucht, weil immer mehr Kunden mit Bus und Bahn kämen. Die Stadt sollte mit IKEA deshalb darüber sprechen, ob sich das sich das Möbelhaus an den Kosten beteiligt.