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Arbeitnehmervertretung auch in neuer Immobilienholding

Die Ratsfraktion Die Linke wird sich weiter für die Vertretung der ArbeitnehmerInnen im Aufsichtsrat der im Stadtrat beschlossen Managementholding einsetzen. Gestern scheiterte sie im Stadtrat damit, weil unter anderen die SPD das Anliegen nicht unterstützte.

 „Wir werden hier weiter am Ball bleiben und uns dafür einsetzen, dass die Arbeitnehmer durch die Umstrukturierung nicht schlechter gestellt werden“, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke. „Dazu gehören für uns eine Vertretung der Arbeitnehmerseite im neuen Aufsichtsrat sowie der Grundsatz ,Gleiche Löhne für gleiche Arbeit‘. Das Kind ist aber noch nicht in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen. Denn sowohl zur Besetzung des Aufsichtsrates wird noch eine gesonderte Vorlage eingebracht und auch über die Zukunft der Immobilien Service GmbH (ISE) muss noch entschieden werden – hier werden wir selbstverständlich weiter einhaken.“

Neben der Arbeitnehmervertretung im Aufsichtsrat beantragte die Ratsfraktion DIE LINKE eine Verschmelzung der Immobilien Service GmbH (ISE) auf die Allbau GmbH bzw. die Einführung des gleichen Tarifvertrages wie bei der Allbau. Dies hätte gerade für die Beschäftigten der ISE Vorteile, die Hausmeister und Serviceleistungen für die Allbau erbringen. Denn bei der ISE sind sie in den deutlich schlechteren Tarifverträgen des Sicherheits- bzw. Reinigungsgewerbes eingruppiert, während sie bei der Allbau nach dem Tarif der Wohnungswirtschaft bezahlt würden.

„Wir dachten eigentlich, dass wir mit unserem Antrag bei der SPD offene Türen einrennen würden. Stattdessen kam der fadenscheinige Vorwurf, wir würden damit die Mietkosten für die Mieter der Allbau antreiben“, so Gabriele Giesecke abschließend. „Das ist offensichtlicher Humbug, denn bei über 18.000 betroffenen Mietparteien würde eine bessere Bezahlung der Mitarbeiter nur wenige Cent pro Mieter ausmachen. Wir hoffen darauf, dass sich gerade die SPD in Zukunft wieder auf eine arbeitnehmerfreundlichere  Politik zurückbesinnt.“