Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

B-Plan für die Ruhnau-Villa könnte Probleme lösen

Die Ratsfraktion DIE LINKE begrüßt die deutliche Kritik des Bündnisses „Grüne Lungen“ Essen und des Nachbarschaftskreises Bögelsknappen am Antrag von CDU und Grünen zur Villa Ruhnau für den kommenden Planungsausschuss. Der Antrag löst die Probleme nicht.

„Vielleicht führt der von CDU und Grünen eingestielte ‚Deal‘ mit dem Investor dazu, dass der vordere Teil der Villa Ruhnau erhalten bleibt,“ so Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Wenn er umgesetzt wird, würden jedoch nicht nur die hinteren Teile des in vielen Jahrzehnten gewachsenen Gebäudes abgerissen, vielmehr würde preiswerter Wohnraum durch hochpreisige Luxuswohnungen ersetzt. Hinzu kommt, dass eine Bebauung des gesamten hinteren Grundstücks zu erheblichen Verlusten an gewachsenem Baumbestand führen würde. Deswegen fordern wir nach wie vor einen B-Plan, der eine Entwicklung des Grundstückes im Einklang mit den Wünschen aus der Bevölkerung ermöglichen würde.“

Bezeichnend ist, dass sich die neue schwarz-grüne Ratskoalition mit ihrem Antrag auch über die Grünen in der Bezirksvertretung hinwegsetzt und ihn deshalb dort offensichtlich nicht behandelt lassen will. Im Gegensatz zum Antrag von DIE LINKE, Tierschutzpartei und DIE PARTEI für einen B-Plan Am Bögelsknappen sieht die Beratungsfolge von CDU und Grüne die Bezirksvertretung nicht vor.

„Anscheinend pfeifen die Grünen auf die von ihnen früher geforderte ,Basisnähe‘ und wollen die Hinterzimmer-Absprachen von CDU-Ratsherr Guntmar Kipphardt mit dem Investor umstandslos mittragen,“_so Wolfgang Freye weiter. „Das ist schade, denn in Essen standen die Investorenwünsche beim Bauen nur allzu oft im Vordergrund, statt die Interessen der Bevölkerung und gerade auch der Anwohnerinnen und Anwohner“