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Foto: uschi dreiucker/pixelio.de

Badebetrieb des Grugabades bis Umbau sichern

Die Ratsfraktion DIE LINKE begrüßt die Ergebnisse der Ideenwerkstatt und den in Aussicht gestellten Umbau des Grugabades. Sie hat aber große Sorgen, dass bis dahin die Technik „streikt“. Bei einem Ortstermin im März hat sich die Ratsfraktion gemeinsam mit der Sportverwaltung ein Bild von der schlechten baulichen Situation des Grugabades gemacht. Die Situation ist so prekär, dass jederzeit eine Schließung des Grugabades wegen technischer und anderer Probleme droht. So ist mittlerweile bei den Filterbehältern vor lauter Schweißnähten das Blech kaum noch zu erkennen.

„Wir brauchen eine tragfähige Zwischenlösung bis zum endgültigem Gruga-Umbau, die den Badebetrieb sichert“, so Ratsherr Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Deshalb stellen wir für den Rat nächste Woche den Antrag, dass unverzüglich Mittel für die technische Instandsetzung des Grugabades in den nächsten Haushalt und die mittelfristige Finanzplanung eingestellt werden. Die derzeit für die  Schadensbeseitigung in allen Schwimmbädern, inclusive der Hallenbäder, vorgesehenen 100.000 Euro reichen nicht aus. Das Grugabad hat im Ernstfall schon alleine einen höheren Bedarf.“

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE könnten die Sport- und Bäderbetriebe mit diesem Fond die technische  Grundsanierung im laufenden Betrieb durchführen sowie bei notwendigen Reparaturen schnell reagieren. „Bis die Ideen aus dem Bürgerbeteiligungsprozess umgesetzt werden, dauert es noch einige Zeit. Es darf nicht passieren, dass das Grugabad in der Zwischenzeit womöglich monate- oder sogar jahrelang brach liegt“, so Herbert Bußfeld abschließend, für DIE LINKE im Sportausschuss.