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Foto: Winternitz-ddr-ram/pixelio.de

Bockmühle: Rat soll sich eindeutig für Neubau aussprechen

Die Ratsfraktion DIE LINKE hat bereits letzte Woche beim Oberbürgermeister Akteneinsicht in die Machbarkeitsstudie Gesamtschule Bockmühle beantragt, bisher ohne Resonanz. Außerdem soll der Rat der Stadt nur die Planung für einen Neubau der Gesamtschule Bockmühle beschließen und nicht auch noch alternativ für die Sanierung, wie es die Verwaltungsvorlage vorsieht. Diesen Antrag stellt die Ratsfraktion DIE LINKE zur Ratssitzung nächste Woche Mittwoch.

„Wir wollen einen eindeutigen und keinen ,Wischi-Waschi’-Beschluss erreichen“, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke. „Aus schulischer und baufachlicher Sicht spricht alles für einen Neubau der Gesamtschule Bockmühle. Dann müsste Kämmerer Gerhard Grabenkamp den Restwert der Schule von 24 Mio. Euro abschreiben. Das will er natürlich nicht. Aber das ist kein Grund, die Schüler und Lehrer der Bockmühle, die schon lange genug unter miesesten Bedingungen lernen und lehren, nur mit der zweitbesten Lösung abzuspeisen.“

Schließlich sollen laut Machbarkeitsstudie zur Gesamtschule Bocksmühle die Kosten für einen 8-zügigen Neubau nur um rund 2 Mio. Euro höher liegen als die Sanierung. Auf Unverständnis stößt bei der Ratsfraktion DIE LINKE die Weigerung der Verwaltung, diese Machbarkeitsstudie den Fraktionen zur Verfügung zu stellen. Sie hat deshalb einen Antrag auf Offenlegung gestellt.

„Wir haben allerdings noch weniger Verständnis dafür, dass SPD und CDU diesen Antrag in den Fachausschüssen nicht unterstützt haben“, so Ratsherr Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Deshalb müssen wir jetzt den Weg der Akteneinsicht nehmen. Es ist schon ärgerlich, dass den Ratsmitgliedern diese Studie vorenthalten wird, obwohl sich die Verwaltungsvorlage darauf bezieht.“