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BV III: Informationen über Einsatz der Niederflurfahrzeuge transparent für alle Bürger*innen machen

Die Fraktion DIE LINKE in der Bezirksvertretung Essen-West hat im September eine Anfrage zum Einsatz von Niederflurfahrzeugen auf den Linien 103 und 109 gestellt, da mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger auf diese angewiesen sind, um den ÖPNV nutzen zu können. In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung III wurde über das Antwortschreiben der Ruhrbahn diskutiert. Die Antwort ist leider ernüchternd.

„Der Ruhrbahn stehen gar nicht genügend Niederflurfahrzeuge zur Verfügung, um einen durchgehenden Einsatz zu ermöglichen“, so Heike Kretschmer, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Bezirksvertretung Essen-West. „Wichtig ist daher für die Bürgerinnen und Bürger vor allem, dass sie wissen, ob die nächste Bahn eine Niederflurbahn ist, oder nicht. Laut Antwortschreiben gibt es dafür die App ZÄPP mit der dies eingesehen werden kann. Im Ergebnis der Diskussion der Bezirksvertretung möchten wir gegenüber der Ruhrbahn aber noch die Anregung anbringen, dass diese prüfen soll, wie eine tagesaktuelle Information auch auf den vorhandenen elektronischen Anzeigen an den Haltestellen sichtbar gemacht werden kann.“

Nach Ansicht der Fraktion DIE LINKE in der Bezirksvertretung Essen-West wäre dies ein erheblicher Fortschritt, da nicht alle Bürgerinnen und Bürger über ein Smartphone verfügen und diese Informationen auch vor Ort zur Verfügung stehen müssen.

„Angesichts der Tatsache, dass der 100%ige Einsatz von Niederflurfahrzeugen voraussichtlich erst 2023 sichergestellt werden kann, erwarten wir von der Ruhrbahn, dass sie den Vorschlag umsetzt, oder schnellstmöglich einen anderen Lösungsansatz präsentiert. Gerade im Rahmen des Lead-City Programms soll der Umstieg auf den ÖPNV ja erleichtert werden. Dies kann nur gelingen, wenn dieser allen Bürgerinnen und Bürgern Essens in vollem Umfang zur Verfügung steht“, so Heike Kretschmer abschließend.