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Demokratische Beschlüsse nichts wert? Freifunk fördern!

Die Essener Linke beklagt die Intransparenz beim Aufbau einer freien Wlan Struktur in der Stadt. Dazu Daniel Kerekes, Kreissprecher der Essener Linken: ,,Die Stadtverwaltung ignoriert damit den Ratsbeschluss vom 12. Juli 2017 zur Bewerbung beim Förderprojekt WiFi4EU und schafft damit gleichzeitig kein freies Wlan."

 

Kerekes weiter: ,,Eine App die unbestimmte Daten abgreift, die das Surfverhalten beobachten könnte und die auch noch eine Registrierung vorsieht, ist kein Ersatz für echtes freies Wlan.

Hier werden die Menschen zur Ware für Big Data gemacht. Mich wundert dies nicht, im Koalitionsver-trag der Essener CDU und SPD kommen die Worte Digitalisierung, Internet und Wlan nicht einmal vor."

Gabriele Giesecke, Fraktionsvorsitzende der Essener Linken im Rat ergänzt: ,,Kämmerer Gerhard Grabenkamp hat im Ordnungsauschuss gesagt, dass er freies Wlan nicht als städtische Aufgabe ansieht. Damit öffnet er privaten Anbietern und Datensammlern Tür und Tor. Dies halten wir für falsch. Auch aus Datenschutzgründen. Warum kooperiert man also nicht auch bei diesem Projekt mit Freifunk Essen? Zudem würde es gleichzeitig das zivilgesellschaftliche Engagement fördern, auf dass die beiden GroKo Parteien angeblich so viel Wert legen."