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DIE LINKE bleibt bei ihrem Nein – Keine Bebauung in Landschaftsschutzgebieten

In der morgigen Ratssitzung soll über die Bebauung des ehemaligen Tennisplatzes an der Icktener Straße entschieden werden. Auf Wunsch der SPD-Fraktion ist eine Vorentscheidung im Planungsausschuss in der vergangenen Woche verschoben worden. Die Große Koalition hatte „Beratungsbedarf“ angemeldet.

„Wir sind gespannt auf die Entscheidung der SPD-Ratsfraktion“, so Ratsherr Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Sie hat erst im Oktober den Grundsatzbeschlusses gefasst, keine Bebauung in Landschaftsschutzgebieten oder zusammenhängenden Grünflächen mehr zuzulassen. Demnach müsste sie morgen eigentlich gegen die Änderung des Regionalen Flächennutzungsplans stimmen, die allein aus dem Grund vorgenommen wird, eine Bebauung an der Icktener Straße zu ermöglichen.“

Die Ratsfraktion DIE LINKE bleibt bei Ihrem Nein, das sie als einzige Fraktion von Anfang an geäußert hatte.

„Wir lehnen Bebauungen in Landschaftsschutzgebieten generell ab, die Flächen an der Icktener Straße sollten renaturiert und im Landschaftsschutz erhalten werden“, so Wolfgang Freye abschließend. „Hinzu kommt, dass der große Aufwand bei der Planung und Bebauung in keinem Verhältnis zum mageren Ergebnis von gerade einmal 25 Wohnungen steht. Nach unserer Kenntnis gibt es auch keinen Interessenten, der dort bauen will. Wir begrüßen es, dass die örtliche Initiative noch einmal Druck aufgebaut hat und alle Fraktionen angeschrieben hat, um die Bebauung noch zu verhindern. Jetzt liegt der Ball bei anderen, letztlich bei der Großen Koalition.“