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Kompass auf Papier mit Zahlen

Die Linke fragt nach Ergebnissen zur Milieustudie von 2018

Die Linke im Rat der Stadt Essen hält die vom FDP-Mann Spilker angestoßene Diskussion über den Essener Norden für unverschämt. Anstatt den Menschen zum Umzug zu raten, solle sich der FDP-Ortsvorsitzende seiner Verantwortung als Lokalpolitiker bewusst werden.

"Natürlich haben wir ein Nord-Süd-Gefälle, das von der Groko nicht richtig angegangen wurde. Aber geht man dies an, indem man den Menschen rät, den Norden zu verlassen oder chauvnistische Ressentiments schürt? Nein!", so der DIE LINKE Fraktionsvorsitzende Daniel Kerekeš. "Wir brauchen mehr Lehrer:innen und Pädagog:innen für Schulen im Essener Norden. Mehr Grünflächen und Alltagsradwege. Mehr Kitas. Wir brauchen mehr Sozialarbeiter:innen und vor allem brauchen wir unsere Krankenhäuser zurück - deshalb braucht es mehr Geld und Investitionen in den Norden, denn Ungleiches muss ungleich behandelt werden! Altenessen ist ein Stadtteil voller Potentiale."

2018 hat der Rat beschlossen, eine Milieustudie für die Stadtteile des Essener Nordens aufzugeben. Dazu gibt es bisher keine Ergebnisse. Diese Studie würde sicherlich helfen, die Probleme zu konkretisieren und Handlungsfelder aufzuzeigen. Die Linke im Rat wird nachfragen, wann mit Ergebnissen zu rechnen ist.

"NRW-Sozialminister Laumann hat zudem n der Vergangenheit die Förderbedingungen für das Abrufen von Mitteln aus dem Programm 'Starke Quartiere - starke Menschen' geändert", so Daniel Kerekeš abschließend. "Wir müssen genau hinschauen, welche Maßnahmen weggefallen sind und im Rat dafür sorgen, dass diese entsprechend kompensiert werden. Es dürfen nicht weniger, sondern es müssen mehr Maßnahmen her!"