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DIE LINKE unterstützt Aktion der Altenessen - und Katernberg-Konferenz

Die Ratsfraktion DIE LINKE begrüßt die Unterschriften-Aktion der Altenessen - und Katernberg-Konferenz zur Sicherstellung der stationären gesundheitlichen Grundversorgung im Essener Norden. Weitere Forderungen der Aktion sind der Verzicht auf Krankenhausschließungen ehe nicht ein Gesamtkonzept für den Essener Norden vorliegt, Erhalt der ambulanten und stationären Notfallversorgung und der Erhalt eines leistungsfähigen, zentral gelegenen Krankenhauses für den Essener Norden.

„Endlich wird über Stadtteilgrenzen hinweg gegen das stümperhafte Vorgehen der Contilia vorgegangen", so Herbert Bußfeld, linker Spitzenkandidat für die Wahlen zur Bezirksvertretung V. „Zur Rettung der Gesundheitsversorgung im Essener Norden ist es wichtig, gesellschaftlichen Druck aufzubauen. Dass sich über die Stadtteilkonferenzen des Esseners Nordens auch viele Bürger*innen für die Zivilgesellschaft eingeschaltet haben, ist umso besser. Politisch muss es auf jeden Fall darum gehen in einem überparteilichen Bündnis die Schließungen der Krankenhäuser ohne Gesamtkonzept zur Versorgungssituation zu verhindern."

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE kann es nicht sein, dass Contilia mit seinem Vorgehen ca. 200.000 Bürger*innen von einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung ausschließt. Geschäftsführung und Aufsichtsrat der katholischen Contilia müssen sich die Frage gefallen lassen, inwieweit ihr Handeln noch mit christlichen Werten vereinbar ist. Für die Linksfraktion ist klar, dass für die Gesundheitsversorgung im Essener Norden jetzt ein mit allen Akteuren - also auch der Bevölkerung vor Ort - abgestimmtes Gesamtkonzept erarbeitet werden muss.

„Von der Geschäftsführung eines katholischen Krankenhausträgers erwarte ich Ehrlichkeit, Menschlichkeit und soziale Verantwortung", so Jutta Pottreck, Bezirksvertreterin für DIE LINKE und linke Spitzenkandidatin für die Bezirksvertretung VI. „Aktuell tritt die Geschäftsführung diese Werte mit Füßen. Dies ist auch den Beschäftigten gegenüber kaltschnäuzig. Denn auch wenn das pflegerische Personal schnell andere Stellen finden mag, die vielen anderen wie die Reinigungs- und Küchenkräfte sowie die Beschäftigten im technischen Bereich werden es schwer haben. Ihnen allen gilt unsere Solidarität."