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Foto: Ruth Rudolph/pixelio.de

Die Straßenbahn zu „Essen 51“ muss zügig verwirklicht werden

Die Ratsfraktion DIE LINKE hält es für inakzeptabel, dass die Straßenbahn in den neuen Stadtteil „Essen 51“ im Norden des Krupp-Gürtels womöglich erst lange nach Fertigstellung des Viertels fertig wird. Sie plädiert ebenfalls dafür, die Planung und Umsetzung deutlich zu beschleunigen.

„Man braucht gar nicht auf das auf der ‚Grünen Wiese‘ geplante Seeviertel nach Wien zu schauen, wo die Straßenbahn schon fuhr, als die ersten Blocks bezogen wurden,“ so Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Es gibt auch in Deutschland Beispiele dafür, wie wichtig es ist, dass es in neuen Vierteln von Anfang an eine Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr gibt. Wenn die neuen Bewohnerinnen und Bewohner die Häuser beziehen, und aufs Auto angewiesen sind, um sich fortzubewegen, ist die Hürde höher, vorrangig nachhaltige Verkehrsmittel zu etablieren. Das Ziel eines Viertels, das zumindest autoarm ist, verfolgt aber auch die Planung der Thelen-Gruppe. Da kann es nicht sein, dass die Straßenbahn fehlt.“

Nach Auffassung der Ratsfraktion DIE LINKE sollten die Bahnhofstangente, die in der Planung Vorrang hat, und die Nordstrecke zusammen entwickelt werden. Sie wird einen entsprechenden Prüfauftrag an die Verwaltung in die nächste Ratssitzung einbringen. Die Anbindung wäre auch für die Ansiedlung der neuen IKEA-Filiale wichtig.

„Wir könnten uns vorstellen, dass Großunternehmen wie IKEA, die von der Trasse profitieren, sich an der Entwicklung und dem Bau der Trasse auch finanziell beteiligen,“ so Wolfgang Freye abschließend. „Auch das sollte geprüft werden. Vielleicht lohnt es sich ja, hier in Essen neue Wege auszuprobieren.“