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Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Die Verkehrswende organisieren – aber wie?

Die Städte ersticken in Abgasen, Feinstaub und Lärm. Autos kosten (öffentlichen) Platz, stehen die meiste Zeit des Tages sinnlos herum, sorgen für Gesundheitsgefahren und für mehrere Tausend Verkehrstote im Jahr. Alle Maßnahmen zum Schutz der Menschen, von technischen Nachrüstungen. Am 17. April findet eine Veranstaltung der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, dem Kreisverband und der Ratsfraktion DIE LINKE und der Umweltgewerkschaft mit Professor Heiner  Monheim statt, um über Lösungen zu diskutieren.

Derzeit werden von Industrie und Politik Elektroautos oder automatische Fahrzeuge propagiert. Doch löst es unsere Verkehrsprobleme, wenn in Zukunft das automatische E-Fahrzeug statt des Dieselstinkers im Stau steht? Der individuell organisierte Verkehr als solcher ist das Problem.

Im Grunde genommen ist allen klar, dass der Verkehr neu organisiert werden muss. Der Öffentliche Personennahverkehr muss ausgebaut werden, häufiger fahren und schneller werden, außerdem an allen Tagen zu allen Zeiten die Menschen zuverlässig ans Ziel bringen. Aber wie ist das machbar? Wie kann der Umstieg gelingen?

Erst vor kurzem sollte unsere Stadt Essen zur Modellkommune für einen „kostenlosen“ Öffentlichen Personennahverkehr werden. Das Projekt geisterte nur wenige Tage durch die Medien, bevor die Runde der Oberbürgermeister der fünf Modellstädte es weitgehend beerdigte. Wäre so ein Nahverkehr wirklich nicht finanzierbar?

Am 17. April diskutieren wir mit dem Verkehrswissenschaftler Heiner Monheim über die Kosten des öffentlichen und des privaten Verkehrs. Welche Vorschläge hat er, wie ein neu aufgestellter öffentlicher Personenverkehr finanziert werden kann?

 

Dienstag, 17. April, 18.00 Uhr, im Forum Kunst & Architektur,

Kopstadtplatz 12, Essen-Innenstadt

Verkehrswende – aber wie?

mit: Heiner Monheim

(Prof. em. der Geografie und Verkehrswissenschaftler)