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Foto: Thomas Max Mueller / pixelio.de

„Eltern gegen Gewalt“ sind rechte Wölfe im Schafspelz

DIE LINKE. Essen ruft auf zur Teilnahme an den Protesten gegen die selbsternannten „Eltern gegen Gewalt“ am kommenden Sonntag in Essen-Steele auf. Dagegen hat das Bündnis „Essen stellt sich quer“ eine Gegenkundgebung um 13.30 Uhr am Dreiringplatz angemeldet.

„Es ist wichtig, dass sich viele Menschen an der Gegendemonstration beteiligen“, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke. „Denn hinter dem Feigenmantel der  sogenannten ,Eltern gegen Gewalt‘ verbergen sich Rechte, die sich sonst nicht scheuen ihre politischen Ziele mit verbaler und körperlicher Gewalt durchzusetzen.“

Zuletzt konnten AfD, Identitäre Bewegung, Rechtsradikale und Hooligans unter dem Motto „Mütter gegen Gewalt“ durch Bottrop ziehen. Mütter waren dabei kaum zu sehen, dafür aber ein Spektrum rechter Kräfte von Guido Reil (AfD) bis zum mehrfach vorbestraften Hardcore-Nazi „SS-Siggi“ aus Dortmund. Der „Eltern gegen Gewalt‘-Aufmarsch steht in einer Reihe von pseudofeministischen Demonstrationen gegen Ausländer. Eine solche Veranstaltung, bei der sich Nationalisten und Rechtsradikale als Wölfe im bürgerlichen Schafspelz aufspielen, darf  nicht ohne Gegenwehr stattfinden.

 „Die sogenannten ‚Eltern gegen Gewalt‘ instrumentalisieren nach wie vor die schlimme Tat von Kandel, um gegen muslimische Gläubige und Flüchtlinge zu hetzen. Sie vergiften das gesellschaftliche Klima und verbreiten Lügen und Hass. Dagegen heißt unsere Alternative Solidarität“, so der Kreissprecher Daniel Kerekes abschließend.