Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen
Foto: Hartmut910 / pixelio.de

Eltingviertel: Es gibt Alternativstandorte für Kita

Es gibt vier Alternativstandorte im bzw. im Einzugsbereich des Eltingviertels, die zumindest aus planungsrechtlicher Sicht für einen Neubau mit einer Kita in Frage kommen. Das geht aus einer Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE im Planungsausschuss hervor. Drei dieser Flächen, der RWE-Parkplatz an der Beisingstraße, die alte Tankstelle an der Stoppenberger Straße und die Brachfläche der ehemaligen Kirche an der Süderichstraße befinden sich in Privateigentum. Die Parkplätze an der Blücherstraße gehören der Stadt.

„Es gibt also doch Alternativstandorte für eine Kita im Eltingviertel, was Vonovia immer bestritten hat“, so Ratsherr Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Und da ist die Alternative, mehrere Wohnungen zusammenzulegen und zu einer Kita umzubauen, noch nicht mitgerechnet. Jetzt sollte rasch geklärt werden, wie es weitergeht. Auf jeden Fall gibt es nun noch weniger Grund, die benötigte neue Kita auf dem Ostermannplatz zu bauen, worauf der Wohnungsbaukonzern Vonovia sich versteift.“

Die Chancen, dass der Ostermannplatz als grüne Oase und sozialer Treffpunkt mitten im dicht besiedelten Nordviertel erhalten bleiben kann, sind nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE mit der aktuellen Auskunft der Verwaltung gestiegen.

„Wir würden es begrüßen, wenn die Verwaltung den Bauantrag von Vonovia, für den eine Ausnahmeregelung vom geltenden Bebauungsplan getroffen werden müsste, nun endlich ablehnt und der Erhalt des Ostermannplatzes so gesichert wird“, so Wolfgang Freye abschließend. „Der Platz sollte der Öffentlichkeit erhalten bleiben.“