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Faust zerschlägt Hakenkreuz

Erfahrungen der Bündnisse gegen Rechts einbeziehen, ‚Steeler Jungs‘ rauslassen

„‚Mut Machen - Steele bleibt bunt’ ist der entscheidende Akteur im Kampf gegen rechte Strukturen wie die sogenannten ‚Steeler Jungs‘ in Essen-Steele. Doch anstatt das Bürgerbündnis von Anfang an in die Planung einzubinden, soll es im März vor vollendete Planungen gesetzt werden. Dazu Daniel Kerekeš, Fraktionsvorsitzender für Die Linke im Rat der Stadt Essen:

„Aus einem Schreiben des Oberbürgermeisters an das Bürgerbündnis ‚Mut machen - Steele bleibt bunt‘ geht hervor, dass die Planungen im Rahmen des Handlungskonzeptes gegen Rechts dem Rat und den entsprechenden städtischen Gremien im März vorgestellt werden sollen, ohne dass ‚Steele bleibt bunt‘ mit einbezogen wurde. Das ist ein Unding und ein Schlag ins Gesicht für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich bei ‚Steele bleibt bunt‘ engagieren. Das Bündnis muss daher sofort in die Planung einbezogen werden!“

‚Steele bleibt bunt‘ setzt sich seit Jahren gemeinsam mit dem stadtweiten Bündnis ‚Essen stellt sich quer‘ mit der sogenannten rechten Mischszene auseinander. In Essen gibt es daher keine besseren Kenner der örtlichen Szene. ‚Steele bleibt bunt‘ kritisiert außerdem, dass viel Geld und Aufwand in einen Dialog mit den sog. ‚Steeler Jungs‘ gesteckt wurde und weiterhin werden soll, obwohl diese offenkundig rechtsradikal sind. Dies haben mehrere Recherchen von ‚Essen stellt sich quer‘ zweifellos ergeben. Die Linke im Rat der Stadt Essen verweist daher darauf, ‚Essen stellt sich quer‘ ebenfalls einzubeziehen. Kerekeš schließt ab:

„Die Stadt wäre gut beraten, nicht mit Rechtsradikalen zu diskutieren, die sich Hakenkreuz-Torten zum Geburtstag schenken, und stattdessen von den 20 Jahren Erfahrung zu profitieren, die das Bündnis ‘Essen stellt sich quer‘ in Essen gesammelt hat. Diese sollten daher ebenfalls in die Planungen einbezogen werden. Alleine die Recherchearbeiten des Bündnisses, die auf der Website zu finden sind, bringen mehr ans Tageslicht, als die meisten Ordnungsorgane zustande bringen.“