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Foto: Walter Wandtke

Erhalt des Ostermannplatzes ist ein Erfolg

Die Ratsfraktion DIE LINKE begrüßt es, dass der Ostermannplatz nun als öffentlicher Raum erhalten bleibt und gemeinsam mit dem Eltingplatz zum Nutzen des gesamten Eltingviertels bis 2021 als Treffpunkt und grüne Oase weiterentwickelt werden soll. Das hat Planungsdezernent Hans-Jürgen Best gestern im Planungsausschus angekündigt. Die Pläne zur Bebauung des Ostermannplatzes mit einer Kita sind einvernehmlich mit Vonovia vom Tisch. Die dort vorgesehene vierzügige Kita wird von Vonovia auf der städtischen Freifläche an der Altenbergstrasse gebaut.

„Die nach langem Streit endlich gemeinsam gefundene Lösung ist ein Erfolg für die Anwohner und ihre Initiative, aber auch für eine nachhaltige Stadtentwicklung,“ so Ratsmitglied Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Gerade angesichts der Klimakatastrophe wäre es ein Unding gewesen, eine der wenigen relativ grünen Flächen im dicht besiedelten Nordviertel zu bebauen. Wir haben uns deshalb von Anfang an für den Erhalt des Platzes eingesetzt und in Absprache mit der Initiative schon im letzten Herbst Alternativstandorte prüfen lassen, zu der auch die städtische Fläche an der Altenbergstrasse gehörte. Der Wohnungskonzern Vonovia hat sich lange wenig kooperativ gezeigt. Dadurch ist viel wertvolle Zeit vertan worden.“

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE wird es jetzt dringend, „Nägel mit Köpfen“ zu machen. Immerhin hat sich durch die Diskussion ein weiterer Grundstücksbesitzer gemeldet, der sich auf seinem brachliegenden Grundstück mitten im Eltingviertel ebenfalls eine Kita vorstellen kann, wenn auch nur dreizügig. Dieses Angebot sollte angesichts der Knappheit ebenfalls weiterverfolgt werden.

„Umso weniger können wir es verstehen, dass es aus der SPD gestern im Planungsausschuss heftige Kritik an dem Kompromiss gab,“ so Wolfgang Freye weiter. „Unter dem Strich können so im Nordviertel doch mehr Kita-Plätze entstehen, als ursprünglich vorgesehen, ohne dass der grüne Freiraum beschnitten wird. Natürlich wäre es besser, wenn die Stadt Vonovia den Ostermannplatz einfach abkaufen würde, ohne dem Wohnungsriesen im Tausch ein gutes, wertvolles Grundstück zur Verfügung zu stellen. Andererseits ist so ein Rechtsstreit vermieden worden. Wir werden auf jeden Fall ein Auge auf den beim Grundstückstausch vorgesehenen Wertausgleich haben.“