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Ausschuss für Verkehr und Mobilität

Fahrradstellplätze im öffentlichen Raum

Vor gut drei Jahren wurden die beiden Fahrradhäuschen in der Savigny- und der Cäsarstraße eröffnet. Im Rahmen der Einweihungsfeier wurde damals in Aussicht gestellt, dass sich die Zahl dieser Fahrradhäuschen binnen kurzer Zeit deutlich erhöhen könnte. Der Bedarf dazu besteht, wie auch für weitere Möglichkeiten des Fahrradparkens im öffentlichen Raum

Vor gut drei Jahren wurden die beiden Fahrradhäuschen in der Savigny- und der Cäsarstraße eröffnet. Im Rahmen der Einweihungsfeier wurde damals in Aussicht gestellt, dass sich die Zahl dieser Fahrradhäuschen binnen kurzer Zeit deutlich erhöhen könnte. Der Bedarf dazu besteht, wie auch für weitere Möglichkeiten des Fahrradparkens im öffentlichen Raum. So ist es z.B. am Hauptbahnhof kaum möglich, ein Fahrrad sicher abzustellen. Die Einrichtung von mehr Fahrradstellplätzen ist deshalb aus gutem Grund ein wichtiger Bestandteil des im vergangenen Jahres vom Rat der Stadt angenommenen RadEntscheides. Vor diesem Hintergrund stellt die Ratsfraktion DIE LINKE folgende Fragen:

 

1. "Wie viele Fahrradhäuschen gibt es heute im Stadtgebiet Essen, wo sind die genauen Standorte und wie werden diese von der Bevölkerung angenommen?"

Zur Zeit gibt es zwei Fahrradhäuser an den Standorten Savignystraße (Höhe Nieberdingstraße) und im Einmündungsbereich Goethestraße / Caesarstraße. Die Vermietung erfolgt durch den ADFC. Der Verwaltung liegen keine Angaben darüber vor, wie viele Anwohner derzeit einen Stellplatz in den Fahrradhäuschen angemietet haben.

2. "Hält die Verwaltung an dem gewählten Betreibermodell fest oder gibt es Überlegungen, hier auch in Alternativen zu denken, wie z.B. in Hamburg, wo Vereine, Genossenschaften und Nachbarschaften als Träger für Fahrradhäuschen auftreten?"

Derzeit gibt es keine Überlegungen zu Änderungen am Betreibermodell. Eine Weiterentwicklung ist denkbar, wenn die im Rahmen des RadEntscheids für 2022 vorgesehene Planstelle für den Themenkomplex "Fahrradparken" besetzt ist.

3. "Hält die Verwaltung in ihren Planungen an dem Einheitsmodell fest oder besteht die Möglichkeit einer größeren Vielfalt, mit der auf die konkrete räumliche Situation und die jeweiligen Bedarfe reagiert werden kann?"

Siehe Beantwortung vorherige Frage.

4. "Welche Maßnahmen sind geplant, um die Zahl der Fahrradhäuschen und die Zahl der Fahrradstellplätze insgesamt zu erhöhen, insbesondere an wichtigen Verkehrsknotenpunkten wie dem Hauptbahnhof und ähnlichen Stellen?"

Die Zahl der Fahrradhäuschen in Wohngebieten wird bei Interessensbekundungen von Anwohnerinnen und Anwohnern erhöht. Aktuell sind weitere Fahrradhäuschen am Giebelplatz auf der Margarethenhöhe, an der Hedwig-/ Rosastraße und der Von-Einem-/Angelikastraße vorgesehen. An Verkehrsknotenpunkten werden allerdings keine Fahrradhäuschen, sondern verstärkt Fahrradboxen und Fahrradbügel aufgestellt.