Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen
Foto: Wolfgang

Gervinusstraße: Mehr Sicherheit für Fahrgäste!

Die Ursachen für den schweren Autounfall an der Straßenbahnhaltestelle Gervinusstraße sind noch nicht umfassend geklärt. Klar ist aus Sicht der Ratsfraktion DIE LINKE. Essen jedoch, dass die Haltestelle mitten auf der Straße für aussteigende Fahrgäste dringender sicherer gemacht werden muss. Dazu könnte beitragen, wenn nicht nur die Ampel an der Kreuzung Frohnhauser/Berliner Str. bei einfahrender Ampel auf „rot“ schaltet, sondern auch die vorgelagerte Fußgängerampel schräg gegenüber der Sparkassenzweigstelle. Darüber hinaus hält die Ratsfraktion DIE LINKE die Diskussion um Tempo 30 für sinnvoll. Zu diesen beiden Punkten stellt sie morgen eine Anfrage im Planungsausschuss.

Die Schaltung der Fußgängerampel gegenüber der Sparkassenzweigstelle Gervinusplatz ist derzeit unabhängig davon, ob eine Straßenbahn kommt oder nicht,“ so Ratsmitglied Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Wenn sie ebenso wie die Ampel an der Kreuzung unmittelbar nach Durchfahrt einer Straßenbahn für den folgenden Verkehr auf ,rot‘ schalten würde, würde das den folgenden Verkehr stoppen, so dass die Fahrgäste an der Haltestelle sicherer aussteigen können. Ein Fahrzeug, das weiterfahren will, müsste dann auch die rote Ampel mißachten, nicht nur die Haltereglungen der Straßenverkehrsordnung. Das wäre eindeutiger.“

Die Ratsfraktion DIE LINKE unterstützt in diesem Zusammenhang die Forderung des Verkehrsclubs Deutschlands (VCD) die Einführung von Tempo 30 zu prüfen und fragt in ihrer Anfrage deshalb auch bei der Verwaltung nach, ob einer schnellen Einführung einer solchen Regelung im Bereich um den Gervinusplatz rechtliche Fragen entgegenstehen.

„Der schreckliche Unfall sollte Anlass dazu sein, Fragen der Verkehrssicherheit in Essen noch gründlicher zu betrachten“, so Wolfgang Freye abschließend. „Tatsache ist, dass die Fußgänger oft das allerschwächste Glied in der Kette sind. Die Ruhrbahn selbst sieht hier auch Probleme und will Haltestellen in den nächsten Jahren sicherer umbauen. Das sollte beschleunigt werden bzw. es sollten auch einfache, schnell umzusetzende Maßnahmen geprüft werden.“