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Gesamtschulen im Norden gleichzeitig entwickeln

Die Ratsfraktion DIE LINKE begrüßt es, dass der neue Schuldezernent Muchtar Al Ghusain die Gesamtschulpläne für den Essener Norden beschleunigen und den Neubau in Altenessen und den Neubau bzw. die Sanierung der Gesamtschule Bockmühle voneinander entkoppeln will. Beides sollte nach den bisherigen Plänen nacheinander erfolgen, sodass ein Baustart am Standpunkt Bockmühle frühestens in fünf Jahren hätte erfolgen können und eine Erweiterung der Gesamtschul-Kapazitäten erst in mehr als zehn Jahren wirksam geworden wäre.

 

„Angesichts der vielen fehlenden Gesamtschulplätze bei steigender Nachfrage ist der schnellere Weg hierbei der richtige Weg“, so Sonja Neuhaus, für DIE LINKE im Schulausschuss. „Deshalb hat sich das Kollegium der Gesamtschule Bockmühle schon frühzeitig für einen Neubau ihrer Schule während des Schulbetriebes ausgesprochen. Sie sind bisher damit leider auf ,taube Ohren‘ gestoßen. Auch unsere Fraktion hat sich bisher erfolglos für einen gleichzeitigen Neubau in Altenessen und einen Neubau der Gesamtschule Bockmühle ausgesprochen. Umso mehr freuen wir uns, dass jetzt offensichtlich ein ,frischer Wind‘ in der Verwaltung weht. Jetzt heißt es, schnell einen geeigneten Standort für die neue Gesamtschule zu finden, um zeitnah mit dem Bau loszulegen.“

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE sind damit aber noch längst nicht alle Baustellen beseitigt. Denn laut den aktuellen Zensus-Prognosen werden noch mehr Gesamtschulplätze benötigt, zumal erst im letzten Jahr die Gesamtschule Süd geschlossen hat. „Wir brauchen auch im Essener Süden eine neue Gesamtschule“, so Sonja Neuhaus abschließend. „Die bestehenden Gesamtschulen müssen durch bauliche Verbesserungen gestärkt werden. Dann könnte auch über eine Erweiterung der Zügigkeit an diesen Schulen nachgedacht werden.“