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Foto: Dieter Schutz / pixelio.de

Gute Bedingungen für Geflüchtete auch im Kutel

Die Ratsfraktion DIE LINKE unterstützt die Forderungen der unabhängigen Flüchtlingsberatung Pro Asyl Essen nach einem höheren Schutz vor einer Corona-Ansteckung für geflüchtete Menschen in Sammelunterkünften auf Essener Stadtgebiet. Vier Menschen in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes am Overhammshof sind an Corona erkrankt.

„Die Einhaltung von Corona-Schutz-Vorschriften muss vom Gesundheitsamt gerade in Sammelunterkünften kontrolliert werden“, so Gabriele Giesecke, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE. „Wenn Pro Asyl, die mit Berater*innen vor Ort in der Landeserstaufnahme ist, darauf hinweist, dass Infektionsschutzschutz-Maßnahmen nicht umfänglich umgesetzt werden, besteht dringender Handlungsbedarf. Wir haben Sozial- und Gesundheitsdezernenten Renzel umgehend angeschrieben und um Auskunft gebeten, wie das Gesundheitsamt die Umsetzung des Infektionsschutzes sicherstellen will.“

Grundsätzlich ist die dezentrale Unterbringung in Wohnungen die beste Lösung – nicht nur unter dem Gesichtspunkt des Gesundheitsschutzes. Nicht zuletzt wegen des hartnäckigen Drucks der Linken leben in Essen relativ viele geflüchtete Menschen in Wohnungen. Die Erstaufnahme im Essener Süden hat eine Kapazität von 800 Plätzen und ist derzeit von ca. 300 Menschen bewohnt.

„Bei der aktuell geringen Belegung dürfte es für das Land ein Leichtes sein, den Infektionsschutz sicherzustellen, auch wenn das mit höheren Kosten verbunden ist. Gesundheitsschutz geht vor“, so Gabriele Giesecke abschließend.