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Foto: Straßenbahn / pixabay.com

Happy-Hour-Ticket: Mehr Werbung und Verkaufsoptionen wagen

Um die Attraktivität und die Bekanntheit des Happy-Hour-Ticket zu steigern, sollte nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE die Ruhrbahn auch außerhalb des Internets Werbung dafür machen und dieses beispielsweise auch an Fahrkarten-Automaten zum Kauf anbieten, statt wie bisher ausschließlich Online. „Städte wie Düsseldorf oder Bochum haben deutlich mehr Anstrengungen unternommen, um das Ticket unter die Leute zu bringen. Mit Erfolg, wie gerade die Zahlen aus Düsseldorf zeigen.“, so Ratsherr Wolfgang Freye.

„Wer in Essen nicht aktiv nach dem Angebot sucht, findet es auch nicht. So ist es kein Wunder, dass das Ticket bisher kaum angenommen wird. Vor allem für Leute die selten oder spontan mit dem ÖPNV fahren und dementsprechend eher seltener die Ruhrbahn-App haben, ist es außerdem ein unnötiges Hindernis, dass das Ticket nur online zu erwerben ist. Es sollte wohl kein Problem darstellen, dieses auch an den Fahrkarten-Automaten zur Verfügung zu stellen und damit neben der Bekanntheit auch die Attraktivität zu steigern.“

Anders als Essen bewerben Beispielsweise die Städte Düsseldorf und Bochum die Tickets viel aktiver, etwa mit Werbeplakaten und im Falle von Bochum bei der Einführung sogar mit Flyern.

 „Ein weiterer Dämpfer dürfte auch das äußerst dünne Abend- und Nachtnetz in Essen sein, gerade in der Woche. Wer hier nicht mehr vom Fleck kommt oder nur mit langen Wartezeiten, dem nützt auch das günstigste Ticket nichts. Wir hoffen, dass sich das mit den geplanten Maßnahmen im Rahmen der ,Lead City' ändert“, so Wolfgang Freye abschließend.