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Foto: Schule Moyan, Brenn-flickr.com

Informationspolitik der Verwaltung unbefriedigend

Die Ratsfraktion DIE LINKE kann die Wünsche und Bedürfnisse der Frida-Levy-Schule nach einem Schulneubau auf dem Gelände der alten Volkshochschule durchaus nachvollziehen. Sie will deshalb vor einer Entscheidung über die Zukunft des Grundstückes morgen im Rat Auskunft von der Verwaltung, wie mit den von der Schule nach eigenen Angaben schon länger geäußerten Wünschen umgegangen wurde. Hierzu gibt es sehr unterschiedliche Aussagen vom Schulleiter und aus der Verwaltung. In der Schulsanierungsplanung ist die Frida-Levy-Schule bisher nicht für einen Neubau vorgesehen, sondern für eine Grundsanierung.

Hierzu gibt es sehr unterschiedliche Aussagen vom Schulleiter und aus der Verwaltung. In der Schulsanierungsplanung ist die Frida-Levy-Schule bisher nicht für einen Neubau vorgesehen, sondern für eine Grundsanierung.„Nach Bekunden der Schulleitung hat die Verwaltung in Aussicht gestellt, dass die Schule die Flä-che der ehemaligen VHS für einen Neubau ,bekommt‘,“ so Fraktionsvorsitzende Gabriele Gies-ecke. „Über solche Überlegungen ist jedoch weder die Politik informiert worden, noch war nach eigener Aussage die Planungsverwaltung daran beteiligt. Anscheinend muss man mal darüber re-den, wie die verschiedenen Bereiche der Verwaltung miteinander umgehen und wie die politische Ebene informiert und einbezogen wird. Das scheint uns ausgesprochen unbefriedigend, zumal das ,Kind‘ jetzt in den Brunnen gefallen ist und nach rund zehn Jahren ein Investor gefunden wurde, der das Grundstück kaufen will.“
Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE sollte im Rat der Stadt morgen noch keine endgültige Entscheidung eines Verkaufs an den Investor getroffen werden. Sie wird deshalb beantragen, dass die Entscheidung über den Verkauf zurückgestellt wird und zunächst die Frage der Zukunft der Schule geklärt wird. Die städtischen Grundstücke in der Innenstadt sind sowieso knapp, mit dem Verkauf gibt die Stadt auch ein Stück beeinflussbare Entwicklungsmöglichkeiten aus der Hand.
„Falls dieses aus Schadensersatz- oder anderen Gründen nicht mehr möglich sein wird, muss die Verwaltung schnell einen geeigneten Ersatzstandort finden, da eine Generalinstandsetzung bei gleichzeitigem Schulbetrieb kaum zu realisieren sein wird“, so Sonja Neuhaus, für DIE LINKE im Schulausschuss abschließend.