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Foto: Dieter Schuetz / pixelio.de

Inklusion darf nicht scheitern

Für die Ratsfraktion DIE LINKE ist die aktuelle Situation bei der Inklusion beschämend für Land und Stadt. Die Politik der Landesregierung hat dazu geführt, dass die Frida-Levy-Gesamtschule, die sehr engagiert versucht, den inklusiven Gedanken umzusetzen, nun vor schlichtweg unlösbaren Aufgaben steht. Eine Sonderpädagogin für 40 Kinder – das reicht nicht.

„Wenn die Schule sich an Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf wenden muss, um ihnen mitzuteilen, dass die Schule sie nicht unterstützen kann, ist es bereits fünf nach zwölf“, so Efstathios Tassikas, für DIE LINKE im Schulausschuss. „Jeder Mensch hat ein Recht auf Inklusion. Die schwarz-gelbe Landesregierung sollte lieber ausreichendes Lehrpersonal für vernünftigen Unterricht bereitstellen, anstatt ‚Fridays-for-Future‘-Demonstrierende wegen Schuleschwänzens zu verurteilen und 35 Talentschulen landesweit zu küren.“

Die Ratsfraktion DIE LINKE hat Verständnis für die Einschätzung vieler Essener Gesamtschulen, dass ihnen nicht ausreichend Wertschätzung zugutekommt. „Die Frida-Levy-Schule beispielsweise hat ja nicht nur einen Mangel an Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen, sie wurde bei den bevorstehenden Sanierungsarbeiten auch hinten angestellt. Ohne passende Räume und Fachpersonal kann guter Unterricht mit Inklusion nicht gelingen“, so Efstathios Tassikas abschließend.