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„Internationale Gartenausstellung 2027 in der Metropole Ruhr (IGA 2027)“

Die Fraktionen von  CDU, SPD, Grünen, Linke beantragen, der Rat der Stadt Essen beschließt:

Die Landesregierung wird gebeten, die Durchführung der IGA 2027 in der Metropole Ruhr zu unterstützen und positiv zu begleiten. Die IGA 2027 bietet dem Ruhrgebiet neue Perspektiven für den Arbeitsmarkt und die regionale Wirtschaft. Sie birgt für 5,5 Millionen Menschen eine Chance der Weiterentwicklung ihres Lebensumfeldes, ihrer Erholungsräume und ihrer Heimat.

Begründung

Die IGA 2027 ist ein wichtiger Beitrag zur Strukturverbesserung und zur Positionierung des Ruhgebiets als grünste Industrieregion Deutschlands. Die vorgesehenen Investitionen in die grüne Stadtlandschaft erhöhen die Attraktivität der Region und stärken die Tourismus- und Freizeitmetropole Ruhr. Themen wie Mobilität, Urbanes Wohnen und Arbeiten, Ressourceneffizienz und digitale Kommunikation stützen die Leitmärkte der Region. Die Einbeziehung lokaler Vereine und Initiativen schafft Identifikation und stärkt das Heimatgefühl. Das Ruhrgebiet präsentiert sich als zukunftsorientierte, innovative und lebenswerte Stadtlandschaft mit neuer Identität. Alle großen Fraktionen des Ruhrparlaments und die Region wünschen sich die Unterstützung der Landesregierung für dieses Dekadenprojekt. Durch geplante Investitionen in städtische und ländliche Infrastrukturen unterscheidet sich das Konzept der IGA 2027 im Ruhrgebiet grundsätzlich von bisherigen Gartenausstellungen. Große Infrastrukturprojekte im Wohnungs- und Landschaftsbau stehen im Fokus. Die Modernisierung städtischer Parks und Quartiere sowie die Ansiedlung von Zukunftstechnologie tragen ebenso wie die Entwicklung neuer Aufenthaltsqualitäten an Flüssen, Kanälen und Seen zu einer umfassenden Wirtschaftsentwicklung bei. Fast alle 53 Kommunen haben Projekte eingereicht und verbinden mit ihnen große Hoffnungen für ihre städtischen Entwicklungen.