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Foto: Charlotte Spiess / pixelio.de

Karstadtzentrale und Filialen müssen erhalten bleiben

Die Ratsfraktion DIE LINKE fordert nach der Fusion der Warenhäuser Galeria Kaufhof und Kar-stadt ein klares Bekenntnis zum Standort Essen mit dem Erhalt der Karstadt Konzernzentrale und der Warenhausfilialen beider Ketten. Eine mögliche Verlegung der Konzernzentrale und die mögli-che Schließung der Filialen wäre ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten.

„Schließlich waren sie es, die sich für das Überleben der Warenhauskette eingesetzt und dafür auch auf Gehalt und Prämien verzichtet haben“, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke.

„Statt die Beschäftigten wieder auf eine emotionale Talfahrt zu schicken, sollte die Unternehmensführung endlich Klarheit schaffen und sich zum Standort Essen bekennen. Das ist sie den Mitarbeitern nach all ihren Opfern schuldig.“

Bereits vor über zwei Jahren kündigte Karstadt an, die Konzernzentrale aus Essen verlegen zu wollen und löste damit bei rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Existenzsorgen aus. Am Ende entschied sich Karstadt doch dazu, im denkmalgeschützten Bürokomplex zu bleiben und sorgte damit für Erleichterung bei der Belegschaft und der Stadt.

„Ein Rückzug aus Essen wäre auch ein herber Schlag für die Stadt, die ein Traditionsunternehmen und viele Arbeitsplätze verlieren würde. Die voraussichtliche Schließung von Filialen beider Ketten würde auch das Innenstadt-Sterben in vielen Kommunen weiter fortschreiben und ebenfalls Arbeitsplätze kosten“, so Gabriele Giesecke abschließend. „Wir erwarten deshalb auch von der Essener Wirtschaftsförderung, dass sie sich aktiv in den Prozess einschaltet.“