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Parentingupstream / Pixabay

Keine „Essener Lösung“ ohne Krankenhaus im Norden!

Für die Ratsfraktion DIE LINKE darf die jetzt diskutierte „Essener Lösung“ nicht dazu führen, dass es im Essener Norden kein Krankenhaus mehr geben wird. Zwar kann sich DIE LINKE ein innovatives Zentrum für Gesundheit im Essener Norden mit einem Mix aus stationären, einem ambulanten und einem präventiven System durchaus vorstellen. Allerdings gehört zu einer „Essener Lösung“ für DIE LINKE eine ausreichende Versorgung mit Krankenhausbetten im Essener Norden.

„Auch der Rat hat in seiner letzten Sitzung ausdrücklich bekräftigt, dass eine Lösung für den Essener Norden nicht ohne Krankenhaus denkbar ist,“ so die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Gabriele Giesecke. „Zu einer integrierten Gesundheitsversorgung gehören Krankenhausbetten. Gerade in den Stadtteilen mit zum Teil erheblichen sozialen Problemen ist eine gute Erreichbarkeit der Krankenhäuser für die Familien der Patienten ein ganz wichtiger Punkt, z.B. auch bei der Geburtshilfe. Deshalb darf die Diskussion von ,Umgehungslösungen‘ nicht dazu führen, diese Forderung aus dem Auge zu verlieren. Wir bleiben dabei, dass die Verwaltung dringend die Gründung einer Krankenhausgesellschaft der Stadt Essen, eventuell mit Beteiligung des Landes bzw. der Unikliniken prüfen sollte.“

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE sollte diese Gesellschaft in die Lage versetzt werden, Krankenhäuser wie z.B. das Marienhospital selbst zu übernehmen, wenn sich die dazu die Möglichkeit ergeben sollte.

„Vor diesem Hintergrund begrüßen wir, dass das Universitätsklinikum erklärt hat, sich im Essener Norden zu engagieren“, so Gabriele Giesecke abschließend. „Wir sehen zudem das Land in der Pflicht, sich für eine bedarfsgerechte Versorgung ,vor Ort‘ einzusetzen. Die 94 Mio. Euro Fördermittel von Bund und Land für den Neubau eines Krankenhauses im Essener Norden, vorzugsweise in Altenessen, dürfen nicht durch die kopflose, geldorientierte Geschäftspolitik von Contilia verfallen.“