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Foto: Erwin Lorenzen / pixelio.de

Kindergesundheitsmobil muss fortgeführt werden

Die Ratsfraktion DIE LINKE bedauert es, dass das Angebot des Kindergesundheitsmobils aufgrund des Ausstiegs der McDonald´s Kindernothilfe bedroht ist. Sie fordert deshalb von der Stadt, gemeinsam mit dem Kinderschutzbund ein neues Konzept zu entwickeln, wie die Arbeit des Gesundheitsmobils unter den neuen Umständen weiter fortgeführt werden kann.

„Das Angebot des Kindergesundheitsmobils hat sich im Essener Norden etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung und Förderung der Kindergesundheit. Das wurde bisher auch von allen Beteiligten so gesehen“, so Ezgi Güyildar, für DIE LINKE im Jugendhilfeausschuss. „Deswegen kommt diese Entscheidung auch für uns sehr überraschend. So wurde erst 2016 vom Stiftungsrat der Kindernothilfe beschlossen, das Angebot nach zwei vorrangegangen Pilotphasen zu verstetigen, mit einem zusätzlichen Mobil weiterauszubauen und sogar auf andere Städte auszuweiten.“

Auch die Begründung der McDonald´s Kindernothilfe, das Projekt aufgrund seines Schwenks vom Medizinischen ins Sozialpädagogische nicht weiter finanzieren zu wollen, ist für die Ratsfraktion DIE LINKE nicht nachzuvollziehen. Die Projektentwicklung erfolgte immer in enger Absprache mit allen Beteiligten und auch in den jährlichen Berichten wurde stets von einer erfolgreichen Ausrichtung des Konzepts gesprochen, ohne dass dieser „Schwenk“ problematisiert wurde.

„Mit dem Wegfall des Projekts bricht ein erfolgreiches und etabliertes Präventionsangebot weg, das gerade für Kinder aus ärmeren Verhältnissen wichtig ist. Das darf nicht sein, deshalb muss die Stadt jetzt einspringen und eine Fortführung sicherstellen“, so Ezgi Güyildar abschließend.