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Kleingärten entwickeln, nicht bebauen

Die Ratsfraktion DIE LINKE erteilt den Vorschlägen von Axel Wiesener vom Arbeitskreis 2030 eine klare Absage, der sich eine Umwandlung von zehn Prozent der Kleingärten in Bauland vorstellen kann. Erst vor einem halben Jahr haben die politischen Gremien die Erstellung eines Kleingarten-entwicklungskonzeptes beschlossen, das Ende 2019 vorgestellt werden soll.

 „Dieses Konzept wird im Konsens mit dem Kleingartenverband erstellt und wir sollten abwarten was drin steht“, so Ratsherr Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Vorher macht es keinen Sinn über die Umwandlung von Kleingärten in Bauland zu diskutieren. Wir lehnen solche Umwandlungen bis auf gut begründete Ausnahmen, wie beim Niederfeldsee, ab. Denn Kleingärten gehören zur ,Grünen Lunge‘ der Stadt und haben wichtige soziale Funktionen, gerade auch für die nicht so gut ,Betuchten‘ und bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Das soll aus unserer Sicht unbedingt so bleiben und weiterentwickelt werden.“

Auch die Verwaltung stellt fest, dass eine ungebrochen hohe Nachfrage eine positive Trendwende bei der Bedarfssituation darstellt. Allerdings gibt es innerhalb der Verwaltung sehr unterschiedliche Meinungen zur Bedeutung der Kleingärten und auch nach wie vor Begehrlichkeiten. „In Essen sind seit den 1990er-Jahren 40 Hektar Kleingärtenflächen weggefallen. Die noch bestehenden Kleingärten müssen erhalten bleiben“, so Wolfgang Freye abschließend.