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Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

LINKE fordern mehr Geld für die Sport- und Bäderbetriebe

Die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Essen hat kein Verständnis mehr für den Sanierungsstau bei den Essener Schwimmbädern. Der Masterplan Sport sowie die Schließungsorgien bei den Hallen- und Freibädern haben zu der mittlerweile höchst bedrohlichen Lage der Schwimmvereine geführt. Jetzt auf die Immobilienwirtschaft oder die Sportverwaltung zu schimpfen wäre zu einfach und verfehlt.

„Es war nur eine Frage der Zeit, wann uns die verfehlte Politik beim Sport und der Immobilienwirtschaft um die Ohren fliegt“, so Herbert Bußfeld, für DIE LINKE im Ausschuss für Sport- und Bäderbetriebe. „Die Politik hat seit Jahrzehnten weder die Immobilienwirtschaft noch die Sportverwaltung mit ausreichenden Geldmitteln versorgt, um die seit Jahren nötigen Reparaturen und Instandsetzungen durchzuführen. Fehlende Lernschwimmbecken und Schwimmmöglichkeiten für den Schul- und Vereinssport sind nicht nur ein Problem in Holsterhausen, sondern stadtweit.“

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE muss der geplante Doppelhaushalt 2020/2021 den Sport- und Bäderbetrieben deutlich mehr Geld einräumen, wenn Essen einem Totalausfall der Schwimmkultur entgegen wirken möchte. Schätzungen zufolge steigt in Essen die Anzahl der Kinder, die nicht richtig schwimmen können, seit Jahren.

„Die Situation ist beschämend, aber es wird nicht das letzte marode Gebäude sein, das für längere Zeit geschlossen bleibt. Leider gibt es in Essen seit Jahrzehnten immer eine Ratsmehrheit, die immer gerne in die Hochkultur und die Messe Essen investieren, aber nicht in den Sport“, so Herbert Bußfeld abschließend.