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Linke für Testlauf von Pollern auf Fahrradstreifen

Die Ratsfraktion DIE LINKE hält die Vorschläge des ADFC-Essen für durch Poller geschützte Fahrradstreifen auf großen Straßen für sinnvoll und ist dafür, einen Probelauf zu starten.

„Wir halten die Vorschläge des ADFC für diskussionswürdig und würden uns über einen Testlauf auf ausgewählten Strecken freuen. Außerdem sollten die Erfahrungen aus anderen Städten ausgewertet werden, die teilweise bereits Erfahrungen haben,“ so Ratsmitglied Wolfgang Freye.

„Auch den Vorschlag von Guntmar Kipphardt (CDU), Rad- und Autospuren bei Straßenneubauprojekten durch Grünstreifen zu trennen, halten wir für diskussionswürdig. Allerdings wird sich der Vorschlag zu mit Pollern abgetrennten Fahrradstreifen schneller und kostengünstiger umsetzen lassen. Die pauschale Ablehnung durch Thomas Rotter (SPD) zeigt nur, dass Herr Rotter die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat. Gerade als Grüne Hauptstadt und Lead City sollte Essen mutiger sein und mit gutem Beispiel vorangehen. Beim Fahrradverkehr ist Essen am Weitesten weit weg vom Ziel, einen Anteil von 25 % zu erreichen.“

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE könnte die Aufstellung von Pollern ein Beitrag zur Lösung gleich mehrerer Probleme des Radverkehrs in Essen sein. So würden die Fahrradstreifen breiter werden, wäre vor dem Autoverkehr geschützt und die Fahrradstreifen könnten nicht mehr zugeparkt werden.

„Das A und O ist natürlich der weitere Ausbau des Radwegenetzes mit gut gekennzeichneten und von der Fahrbahn erkenntlich abgesetzten Fahrradstreifen,“ so Wolfgang Freye abschließend.