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Foto: Thorsten Freyer / pixelio.de

LINKE lehnt Grillverbot in Parks ab

Die Ratsfraktion DIE LINKE lehnt den Antrag des Essener Bürger Bündnisses (EBB) ab, das Grillen in öffentlichen Parks zu verbieten. Ein entsprechendes Verbot würde vor allem Bürgerinnen und Bürger treffen, die über keinen eigenen Garten oder sonstige Möglichkeiten verfügen.

 

„Außerdem gehört das Grillen in den Parks zu einer Großstadt wie Essen einfach dazu“, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke. „Das zu verbieten wäre zutiefst bürgerunfreundlich.

Natürlich sind die Leute dazu aufgerufen, ihren Müll wegzuräumen. Dazu muss die Stadt in einem ersten Schritt größere Mülleimer aufstellen, denn die jetzigen sind zu klein und oft völlig überfüllt. Außerdem sollte es auch am Wochenende stärkere Kontrollen durch das Ordnungsamt in den Parks geben.“

Die Stadt hat im vergangenen Jahr einen Aktionsplan mit dem Namen "Essen bleib(t) sauber!" aufgestellt. In den 10 Punkten zur Verbesserung der Sauberkeit im Essener Stadtgebiet geht es auch um die Optimierung bei der Aufstellung von Müllbehältern in den Parks. „Das sollte jetzt schnell umgesetzt werden, der Sommer ist ja noch nicht zu Ende“, so Gabriele Giesecke abschließend. „Es gibt viele Möglichkeiten um die Müllproblematik zu lösen. Ein Verbot ist keine Lösung, denn so werden auch die vielen Menschen bestraft, die sich korrekt verhalten.“