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Foto: Helene Souza/pixelio.de

„Little Bird“ immer noch nicht ausgereift Stadt muss endlich über Konsequenzen nachdenken

Die Ratsfraktion DIE LINKE hat kein Verständnis dafür, dass die sei langem bekannten Probleme mit dem Kita-Anmeldesystem „Little Bird“ trotz Ankündigung immer noch nicht behoben sind und fordert von der Stadt, endlich Abhilfe zu leisten.

„Als bereits vor einem Jahr zahlreiche Probleme mit dem System bekannt wurden, hat Sozialdezernent schnelle Abhilfe versprochen. Diese ist anscheinend bis heute ausgeblieben, wie die andauernden Klagen von Eltern und Kitaleitungen zeigen“, so Ratsfrau Ezgi Güyildar, für DIE LINKE im Jugendhilfeausschuss. „Dies fängt dabei an, dass viele sich erst nach mehrmaligen Versuchen im System anmelden können oder ihre einmal eingegebenen Daten nicht mehr ändern können. Es endet  damit, dass Kitas auch auf Daten von Kindern Zugriff haben, die sich gar nicht bei ihnen angemeldet haben. Eine Vielzahl der Probleme ist also nicht nur auf eine Überlastung der Systeme zurückzuführen sondern bereits systemimmanent und stellen teilweise eine Verletzung des Datenschutzes dar.“

Nach Informationen der Ratsfraktion DIE LINKE ist die Kita „Lummerland“ nicht die erste Kita in Essen, die aus dem Vergabesystem ausgestiegen ist bzw. eine Kündigung eingereicht hat. Grund dafür ist, dass die Probleme nicht nur bei den Eltern zu Irritationen und Verunsicherung führen, sondern auch bei den Kitas zu einer bürokratischen Mehrbelastung auf Kosten der pädagogischen Arbeit führen.

„Viele Kitas fühlen sich von der Stadt im Stich gelassen, da diese nicht auf ihre Hilferufe reagiert. Wir fordern deshalb eine detaillierte Stellungnahme der Verwaltung im Jugendhilfeausschuss, in der die bestehenden Probleme transparent gemacht werden und auch endlich über Konsequenzen nachzudenken, sollten diese nicht schnellstmöglich behoben werden. Wir hoffen auch, dass sich das Chaos aus dem letzten Jahr bei der ab morgen beginnenden Platzvergabe nicht wiederholt“, so Ezgi Güyildar abschließend.