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Foto: Winternitz/ pixelio.de

Neue Gesamtschule an der Erbslöhstraße bauen

Wie die SPD ist auch die Ratsfraktion DIE LINKE für einen Neubau statt der Sanierung der Ge-samtschule Bockmühle. Sie hatte schon in der letzten Ratssitzung einen entsprechenden Antrag gestellt, der von der Großen Koalition aus SPD und CDU abgelehnt wurde. Eine neunjährige Sa-nierung während des laufenden Schulbetriebes dauert viel zu lange und ist für Schüler und Lehrer unzumutbar. Auch den Segerothpark hält sie für keinen geeigneten Standort einer neuen Gesamt-schule. Der Park ist eine wichtige grüne Oase im Essener Norden.

 

 „Wir können aber nicht nachvollziehen, dass die SPD die neue zusätzliche Gesamtschule am Thurmfeld bauen will und nicht an der Erbslöhstraße“, so Sonja Neuhaus, für DIE LINKE im Schulausschuss. „Wir halten die Erbslöhstraße für geeigneter, weil ein sicherer Schulweg für die Kinder vor geht. Die Verwaltung stuft den Standort an der Erbslöhstraße nicht umsonst als sicherer ein, da er verkehrstechnisch günstiger gelegen ist.  Außerdem eignet sich die Fläche dort besser für einen Schulneubau samt Außenanlagen.“

Der Rektor der Universität Duisburg-Essen, Ulrich Radtke, hat zudem kürzlich in einem Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden unmissverständlich geäußert, dass die Universität das gesamte Gelände am Thurmfeld in Zukunft als Erweiterungsgelände brauchen wird. „Wir sollten im Interesse der Bildung und der Wirtschaftsförderung der Uni nicht das Wasser abgraben sondern das Thurmfeld für ihren geplanten FutureWaterCampus und weiterer Vorhaben zur Verfügung stellen. Die Uni ist ein wichtiger Arbeit- und Impulsgeber für die Region“, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke.

Das Argument, eine Schule auf dem Gelände am Thurmfeld böte die Chance auf eine Kooperation mit der Hochschule, lässt DIE LINKE so nicht gelten. „Kooperationen zwischen der Uni und Schulen gibt es auch ohne unmittelbare Nachbarschaft“, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke abschließend. „Auch das hat Herr Radtke in dem Gespräch sehr deutlich gemacht und berichtet, dass die Universität Kooperationen mit Schulen im weiten Umfeld unterhält. Deshalb stände einer Zusammenarbeit mit einer neuen Gesamtschule an der Erbslöhstraße nichts entgegen.“