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Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Neue Gesamtschule: Blockadehaltung aufgeben

Die Ratsfraktion DIE LINKE fordert angesichts der neuen Faktenlage die große Koalition aus SPD und CDU auf, ihre Blockadehaltung beim Neubau einer dringend benötigten Gesamtschule im Essener Norden zu beenden und dem Bau an der Erbslöhstraße zuzustimmen.

„Nachdem die Verwaltung mögliche Alternativstandorte geprüft und aus guten Gründen verworfen hat, gibt es jetzt keinen Grund mehr, den Bau der Gesamtschule an der Erbslöhstraße weiter auf die lange Bank zu schieben“, so Efstathios Tassikas, für DIE LINKE stellvertretend im Schulausschuss. „Es werden dringend neue und gute Schulen benötigt, besonders im Essener Norden. Das weitere Beharren auf anderen Standorten sorgt nur für zusätzliche unnötige Verzögerungen.“

Die Verwaltung winkt bei bestimmten Alternativstandorten ab, weil sie Grünflächen sind und für die Frischluftversorgung gebraucht werden. Andere Flächen sind nicht im Eigentum der Stadt und müssten erst noch gekauft werden, was weitere Verzögerungen nach sich ziehen würde.

„Wir begrüßen es, dass die Verwaltung die Vor- und Nachteile der verschiedenen Flächen transparent dargestellt hat und sehen uns in unserer Positionierung für die Erbslöhstraße bestätigt“, so Ratsherr Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss abschließend. „Es geht ja auch um Fragen wie die verkehrliche Anbindung der Flächen und um die schnelle Nutzbarkeit, und gerade bei einer zusätzlichen Gesamtschule drängt die Zeit, zumal gleich zwei weitere Gesamtschulen marode sind. Möglicherweise könnten einige der untersuchten Flächen zu einem späteren Zeitpunkt für Wohnungsbau genutzt werden. Jetzt sind erst mal die Schülerinnen und Schüler aus dem benachteiligten Essener Norden an der Reihe.“