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Olympia 2032 in der Rhein-Ruhr-Region

die Fraktionen der Grünen und Linken beantragen, der Rat der Stadt Essen beschließt:

Sofern sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) für eine deutsche Bewerbung entscheidet, müssen die Bürgerinnen und Bürger in Essen und in der gesamten Region die Möglichkeit erhalten, in einem Referendum bzw. in Ratsbürgerentscheiden darüber abzustimmen, ob sich die Rhein-Ruhr-Region bewerben soll. Dazu müssen alle Pläne, Auswirkungen und Kosten unabhängig geprüft werden.

Dabei sind auch die Bedingungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), die temporären Bauten und Umbauten, die nötigen Sanierungen und Anpassungen in den bestehenden Sportstätten sowie die infrastrukturellen Ziele und Investitionen in die Re-gion zu berücksichtigen.

 

Begründung:

Die Idee „Rhein Ruhr City 2032“ bietet interessante Ansätze und hat neue Debatten über die regionale Zusammenarbeit ausgelöst. Für die grundsätzliche Unterstützung einer Bewerbung ist es allerdings noch viel zu früh. Noch hat sich der DOSB nicht zu einer Deutschen Bewerbung entschieden. Noch sind wesentliche Bausteine unklar. Die gescheiterten Olympia-Bewerbungen in Hamburg und München haben gezeigt, dass dieses Großereignis und das Handeln des Internationalen Olympischen Komitees von den Bürgerinnen und Bürgern kritisch und kontrovers diskutiert werden.

Der entscheidende Schritt vor einer Bewerbung muss deshalb ein Referendum in allen beteiligten Städten sein. Vorher ist eine pauschale Unterstützung der Initiative „Rhein Ruhr City 2032“ und der Bewerbung nicht angebracht.